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dieſer Bibliothek wegen. 275ich die Ere, ſolchen Beſtzern bekand uſein, vielleicht lieſſen ſich einige bewegen,mir von demienigen was ſie beſtzen,Nachricht zu geben. Es iſt kein Zwei-ſele das hledurch das Reich der Natur-0 1 nicht merklich erweitert werdenolte. a
Allein ich fare fort, Ihnen, MeinHerr, Ihre Bedenklichkeiten zu beantwor-ten. Sie machen auch hieraus eine: dasich die Schriften gar zu weitlaͤuftig anfuͤre:dies erwakke denen ſonderlich, welche ſolcheſelbſt beſtzen, ein Mis vergnügen. Vielleichtglauben Sie, ich ſolle keine andere Schrif-ben, als die, welche keinem bekand ſind be-urteilen? Erlauben Sie, das ch dieſen Falals unmoͤglich anſehe: und ich erachte, dasder Wert einer Schrift die Stelle der Sel-tenheit genugſam erſeze. Auch dies iſt einVergnügen, wenn man das Urteil uͤberSchriften, welche man ſelbſt hat, von an-dern erfaͤret. Wie viele groſſe Gelerte ha-ben ihre Urteile uͤber ihre eigne Bibliothekenherausgegeben, und ſind unter denſelbenlauter unbekante Bucher? Doch vielleichtſtehet Ihnen blos die Weitlaͤuftigkeit nichtan? ich bitte, haben Sie die Blligkeit zuerwaͤgen, das ich niemals weitlaͤuftig bin,als wo ich, nach Anleitung eines vorhaben-en Buches, eine ſeltene Frage, oder dieMeinung anderer, oder meine eigne, oderſonſt etwas merkwuͤrdiges anfüre. Ja! ſa-