368. Beitraͤge.
die dritte endlich die Blumen und praͤchti⸗ ob
unterrichtet ſich der, ſo Gaͤrten beſuchet und ö
welcher nicht einen kleinen Blumenplaz, ſichetoder, nach ſeiner Art, einen Anſa zum woLuſtgarten haͤtte? Luſtgaͤrten hingegen ſindwiederum mit Kraͤuterſeltenheiten verſehen:und man iſt es ſchon gewont, ſelbſt in den Vormedieiniſchen Gärten fremde Gewaͤchſe an⸗ lungzutreffen. 5 flutteIch folgere hieraus: das man a UrſaGaͤrtenanlagen zu drei Claſſen bringen koͤn⸗ Wallerne; deren die erſte naͤrende Pflanzen fuͤr ſeiMenſchen und zames Vieh in ſich haͤlt; die fzweite die medieiniſche Kraͤuter und alle Ge⸗ derewaͤchſe die zur eigentlich ſo genanten Kraͤn⸗ derterkunde(ars botanica) dienen, vorzeiget; hern
ge und ſeltene Pflanzen zuſammen bringt. hieſe
Eine iede dieſer Claſſen hat wiederum ihre Pfl.
Nebenzierraten, an Gaͤngen, Beten, Be⸗ Unthaͤltniſſen, und dergleichen, welches wir a⸗ itt.ber nicht zur Naturlere rechnen„ ſon⸗ ſamdern als eine erlernte Kunſt, oder ſol ich hab
ſagen„als das Nebenhandwerk eines tuͤch⸗ lich
tigen Meiſters. Ein Liebhaber nun, wel-
cher einen Garten anzulegen bedacht iſt, ſie⸗ 8het hier, was, und wie, er ſolches einu-ſamlen und anzuordnen habe: je nachdem leie
er einen Kuͤchengarten, oder einen botani-ſchen, oder einen eigentlich ſo genanten Luſt-garten zu haben Vorhabens iſt. Eben ſo
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