Band 
I.ter Theil.
Seite
179
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Von Verſteinerungen. 179

Geſtalt von Gewaͤchſen, werden in Irrland, Italien und mehrOrten gefunden. W

Von Japan ſind Wurzeln von feinem Thon gebrachtworden.

Torf und Wurzeln werden zuweilen vom Eiſenvitriol durch-drungen, wie im Oſterſilbergs Moraſte. Dieſe vermodernnicht, und im Feuer geben ſie auch keine Flamme, ſondern ver-kohlen nur.

In Engelland und Schonen findet man ſolche, die mehroder weniger Erd⸗ oder Bergfett eingeſogen, wenn ſie vollkom-men damit geſaͤttiget ſind, wird Gagath daraus. Bey Allen-dorf liegt dergleichen eine ganze Schichte, doch etwas weich,woruͤber 2 Faden Erdfett gleichſam ausgegoſſen liegt, und zuoberſtein Steinbette(q).

Kiesverwandelungen trifft man an verſchiedenen Orten. Inder Schweiz iſt eine kupferhaltige Kornaͤhre gefunden(r); undin Boͤhmen eine eiſenhaltige Erle, ſo vollkommen, daß die Knoſ-pen daran noch erhalten worden. Dergleichen trifft man auchan andern Stellen. Die ſo genannte Kornaͤhren, die man imThonſchifer bey Frankenberg in Heſſen findet, halten ſowohlSchwefel, Arſenik, Eiſen, Kupfer, als Silber EFr).

In den Bergen bey Stampa iſt ein Stubben von Hagbu-chen(Carpinus) 3 Fuß lang, 6 Fuß im Umfange und fuͤnf bisſechshundert Pfund ſchwer, aus einer Mergelſchichte ausgegra-ben worden. Rinde, Holz u. m. kann man deutlich erkennen.Die Wurzel iſt grade und 5 Fuß lang. Die Materie iſt ein har-

Z 2 tereine Ende Agat, und das andre Kies. aus, daß er eine ſolche im Schifer ge-

Davila 1. c. 239. Bisweilen findet funden, daß die Suͤndfluth zur Fruͤh-man ganze unterirrdiſche Waͤlder von lingszeit eingetreten. Oryct. Helv.

Holz, das in Eiſenerz verwandeltworden, als bey Orbiſſau in Böh-men, welches auch daſelbſt zu Eiſengeſchmolzen wird.

(4) Phil. trans. 1760.

(r) Dr. Scheuchzer ſchlieſſet dar-

S. 209.

(rr) S. Lebmann l. c. 387. Korn-aͤhren machen ein ſtahlfeſtes Erz aus,und gleichen in der Figur einer ArtPhalaris am meiſten. Die ſo ge-nannten Stangengraupen, die man

an