180 Zwote Abtheil. Sechstes Cap.
ter bruͤchiger Stein, welcher gegen Stahl Feuer mit Schwefel-geruch giebt(7).
Aus dieſen von den Verſteinerungen jetzt angefuͤhrten Um-ſtaͤnden ſcheinen verſchiedene Schluͤſſe gezogen werden zu koͤn-nen, naͤmlich:
1.) daß alle Steinarten, welche Verſteinerungen ein-ſchlieſſen, oder auch die Materie der Verſteinerungen aus-machen, eine Geburt der Zeit ſind, und ſolchergeſtalt nochtaͤglich hervorgebracht werden koͤnnen. Folglich ſind Kalkſteine,Sandſteine, thonartiger Schifer, Alaunſchifer, Magnetſteine,Erze u. m.(t) auch Agat, Carneol, Kies von der Art(u).2.) Daß alle Arten, welche Schichten ausmachen, dieuͤber mit Schnecken vermengten Betten liegen, wuͤrklich mitder Zeit hinzugekommen. Solchergeſtalt muͤſte der Trapp inden weſtgothiſchen Bergen, dis Steinbetten in LangoirensNachbarſchaft(X), die Gipfel des Berges Cenis() u. m. ei-nen ſolchen Urſprung haben.
3.) Daß das Waſſer einmahl das meiſte, wo nicht alles,von dem gegenwaͤrtigen trockenen uͤberſchwemmt habe.Man ſindet an allen unterſuchten Orken Meersbrut, von demsberſten Gipfel viele tauſend Fuß hoher Berge an, bis tief in derErde, und ſolches kann begreiflich von keinem andern Grundehergeleitet werden().
Diean ſelbiger Stelle findet, ſind deut-
lich Holzſtuͤcke geweſen, die mit Erd-fette, Fallerz u. m. durchdrungenſind.8(c) Clozier Mem. des Etr. de PA-cad. a Paris T. II. S. 598-603.
(t) C. 59.
(u) C. 60⸗62.
(x)§.55.
0 H. 58.(72) Robinſon glaubet, daß
die Schnecken durch Kriegsheere undEinwohner in den Staͤdten uͤber dastrockene haben zerſtreuet werden koͤn-nen; Ein Italiaͤner bedienet ſich da-zu der Pilgrimme von Syrien, undwas die verſteinerten Fiſche betrifft,ſo glaubt man, daß die Roͤmer ſieweggeworfen, da ſie ihnen nicht friſchgenug vorgekommen; man koͤnnteauch die Affen damit beſchaͤfftigen,die, nach Luberes Nachricht, bey 18
or-