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I.ter Theil.
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193
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Von unterirrdiſchen Hoͤlen. 193

§. 68.

Was die unterſchiedenen Umſtaͤnde, welche dieſe unter-irrdiſche Oerter mehr oder weniger merkwuͤrdig machen, be-triffs, ſo gehen dieſelben entweder ihre Figur, Zierrathen,Waͤrme, Winde, oder ſchaͤdliche Duͤnſte an.

Die Figur muß ſich uͤberhaupt nach der ungleichen Beſchaf-fenheit und Belegenheit der Materien richten, und nach der Ge-walt, die ihren erſten Zuſammenhang unterbrochen.

Ein niederdringendes Waſſer fuͤhret mannigfaltige und be-ſonders kalkartige Theilchen mit ſich, welche entweder tropfen-weiſe in den Hoͤlen niederfallen, wodurch die vielen an den Ge-woͤlbern befeſtigten Pfeiler geformet worden, oder auch an denWaͤnden haͤngen bleiben, wodurch dieſelben nach der Hand mitvielen Lagern uͤberzogen werden. Wenn ein Kalkwaſſer aufdem Boden ſtehet, und verſchiedenemal die hinunter gebrachtenMaterien angenommen hat, ſo koͤnnen dadurch verſchiedene Schi-fer uͤber einander erzeuget werden. Es iſt ganz begreiflich, daßſolche Incruſtationen unendlich abgeaͤnderte Figuren nach denUmſtaͤnden annehmen koͤnnen, und verſchiedenen Dingen mehroder weniger gleich werden. Sie ſind alsdenn Steinſpiele ge-nannt worden, ob ſie gleich vollkommen, ſo wie alles uͤbrige, nachgewoͤhnlichen Geſetzen der Natur zugerichtet worden. Auſſer-dem ſchieſſen an ſolchen Orten allerhand Druͤſen von kalkartigerNatur an; aber wenn das Waſſer durch andere Steinarten drin-get, ſo entſtehen nach den verſchiedenen Materien Bergceryſtalle,Edelgeſteine, u. dgl.

Daßſo entſtehet hier gegen die glaͤnzen⸗ gehet kaum uͤber 130000 Centner,den Waͤnde, Pfeiler und Bilder ei⸗ aber wenn man dasjenige, was ſchonne dem Auge ungemein angenehme uͤber der Erde und in den Niederla-Ausſicht. Unten in den Gruͤben ar⸗ gen an der Weichſel ſeyn kann, mit-beiten ungefaͤhr 500 Perſonen und rechnet, ſo macht es wohl 140000

„40 paar Pferde. Der Vorrath, wel- Centner. Hamb. Magaz. IV.chen man da auf einmal finden kan,

Bergm. Phyſ. Weltbeſchr. Bb