ſen Stellen mit Hirſe beſaͤet, welche gemeiniglich zur Reiſe kommtund eingebracht wird, ehe das Waſſer wieder kommt. Solcheskommt denſelben Weg zuruͤck, durch welchen es ausgefloſſen iſt,naͤmlich durch Loͤcher und Steingaͤnge im Boden, doch wird ergeſchwinder angefuͤllet, naͤmlich in 24, und zuweilen in achtzehnStunden. Es iſt ein merkwuͤrdiger Umſtand, daß das Waſſerdann mit ſolcher Heftigkeit zuruͤckkommt, daß es zuweilen, wieaus einer Waſſerkunſt, ſpringt, und nicht allein Fiſche, ſondernauch eine Art ſchwarzer Enten mithringt; aber ſolches geſchiehetnur durch gewiſſe Oefnungen, denn ein Theil derſelben giebt lau-ter Fiſche, und ein anderer lauter Waſſer. Die heraufgekom-mene Voͤgel ſind ſehr wenig befiedert, und haben keine Augen;aber in einigen Wochen erhalten ſie beide Theile, und ſind imStande zu fliegen. 1
Dies iſt das gewoͤhnliche Verhalten dieſes Sees, doch ge-ſchehen auch zuweilen dergleichen Veraͤnderungen zwey oder drey-mahl im Jahre, bisweilen auch in einigen Jahren uͤberall nicht;aber nie iſt er ein ganzes Jahr trocken(X). 1
Dies ſeltſame und von vielen bezeugte Verhalten dieſes Seeskann von den hoͤhern Waſſerſammlungen in den groſſen Bergen,welche den See umgeben, hergeleitet werden. Es ſey ABEig. 10.) eine ſolche Waſſerſammlung, CD) ein Gang, wel-cher in die Waſſerſammlung unter dem See DLK hinabgehet,und FE die Canaͤle in dem Boden des Zirknizer Sees. ABſoll, auſſer dem niederdringenden Regen und geſchmolzenem Schneeu. dgl., von einem ſolchen Fluſſe, welcher ſich in ſolcher Gegendin die Erde hinabſtuͤrzet, Zufluß haben. So lange nun die Ober-faͤche deſſelben hoͤher als Ciſt, bekommt die Hoͤle LKX Waſſerdavon, und nachher auch der See GH; aber ſo bald die Ober-faͤche des obern Waſſerhaͤlters unter C hinabfaͤllt, hat der untere
See
(o) D. Browon und W. Vawaſor Phil. trans, g. St. S. 306⸗316.
Bergm. Phyſ. Weltbeſchr. Hh