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Erster Band.
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Tiiio'a I. Kap. 2. §. 0.

au.« zu flüchtigem Lesen der angeblichen Beweisstelle, hier desThemistio« ')- Erst Aristoteles stellte jene Vergleichung auf, undsein Ausleger Themistios , weit entfernt sie dem Empedokles zu-eignen zu wollen, bediente sich ihrer vielmehr zur Widerlegungeiner andern Meinung jenes Philosophen.

Kur noch zwei ganz kurze Fragmente des Empedokles mitzu-theilen enthalte ich mich nicht. Sie lauten, das eine:

321. Denn es erwächst Einsicht den Menschen aus ihrer Umgebung;und das andere:

322. Anderes einzusehen befähiget werden sie soweit,

Als sie mit anderem mehr sich befasseten...

So hoch achtete der Mann, dessen schöpferische Phantasie unsaus so vielen seiner Verse entgegentrat, dessen Consequenz imspeculativen Denken der consequenteste Denker des Alterthumscdeichsam wider Willen anerkennen musste, — die Erfahrunor.

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die Beobachtung, dass er sie als den Quell aller menschlichenEinsicht pries. Das ist ja, was den wahren Naturforscher macht,nicht die Beobachtung allein, nicht das Denken allein, noch we-niger allein die Phantasie, sondern das glückliche Gleichgewichtdieser drei Göttergaben. Ob dieses Gleichgewicht bei Empedo-kles waltete, ob der Beobachter dem Denker und Dichter nichtsnachgab, lassen die Fragmente seines Gedichts nicht mehr erken-nen; aber Plinius , der nur für das Besondere Sinn hatte, rechneteihn zu den Quellenschriftsteilem seines ölften Buchs der Naturge-schichte, das von den am schwersten zu beobachtenden niedernThieren handelt.

§• 9 .

Die Philosophen von Auaxagoras bis H i p p o n.

Ueber die folgenden Philosophen können wir schneller hin-weggehen, über einige, weil sie sich weniger mit der Natur be-schäftigten, über andere, deren Naturkenntniss gerühmt wird, we-gen gar zu dürftiger Nachrichten. Ein paar Aerzte sei mir er-laubt der Zeitfolge nach einzureihen.

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1) Themist. ad Aristot. de animn 77, rap. 4, abgedruckt bei Sturzpag.’iGl.