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Buch II. Kap. 1. §. 16.
woraus sie, wie jene mit den Wurzeln, so mit etwas Aehnlichemdie Nahrung nehmen müssen, bis sie das Ziel der nöthigen Gar-machung erreicht haben.
82. Zuerst unterscheidet sich offenbar das Herz bei allenblutführenden Thieren, denn es ist die Grundlage wie der homöo-meren, so der nicht homöomeren Theile. Denn schon verdient esGrundlage des Thiers und seines Baues genannt zu werden, so-bald dasselbe der Nahrung bedarf; und sobald es ist, wächst esauch; letzte Nahrung des Thiers aber ist das Blut oder was dessenStelle vertritt; dessen Gefässe sind die Adern, daher das Herzauch deren Anfang ist. Das ist klar aus der Anschauung undaus Sectionen. Wenn es aber zwar der Möglichkeit nach schonThier, doch noch unvollendet ist, so muss es nothwendig anders-woher seine Nahrung nehmen. Daher bedient es sich des Uterusund der Mutter, welcher derselbe angehört, wie die Pflanze derErde, zu seiner Ernährung, bis es so weit gelangte, der Möglich-keit nach schon ein schreitendes Thier zu sein.
83. Die Adern haften wie die Wurzeln am Uterus, aus wel-chem der Embryo seine Nahrung nimmt.
84. Wachsthum erlangt der Embryo durch den Nabel, so wiedie Pflanzen durch die Wurzeln, und nachdem die Thiere sichablösten, durch die in ihnen selbst befindliche Nahrung.
85. Die Embryonen der Lebendiggebährenden haben ihrWachsthum, wie früher gesagt, durch die Verwachsung des Na-bels. Denn da die ernährende Kraft der Seele auch den Thierenbeiwohnt, so senden sie den Nabel wie eine Wurzel gradezu inden Uterus.
86. Da die Thiere Nahrung von aussen einnehmen müssen,und aus dieser die letzte Nahrung werden muss, die dann an die
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82 ) De generat. animal. II, cap. 4. pag. 470 a.
83 ) Ibid. II, cap. 1. pag. 740 a.
84 ) Ibid. II, cap. 4. pag. 740 b.
85 ) Ibid. II, cap. 7. pag. 745 b.
86 ) De partib. animal. IV, cap. 4. pag. 678 a.