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Erster Band.
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Buch II. Kap. 1. §. 16.

Theile des Körpers abgegeben wird, — diese heisst aber bei denblutlosen Thieren Saft {ctviovvuov, eigentlich das Unbenannte), beiden blutführenden Blut —: so muss etwas dasein, wodurch wiedurch Wurzeln die Nahrung in die Adern geführt wird. DiePflanzen schicken ihre "Wurzeln in die Erde, denn aus ihr nehmensie die Nahrung; den Thieren aber ist der Bauch und die Thätig-keit der Eingeweide die Erde, aus der sie die Nahrung nehmenmüssen. Deshalb ist es die Natur des Gekröses, Adern zu habengleich Wurzeln.

87. Alle Tliiere und vollendete Körper bedürfen durchauszweier Theile, dessen, durch den sie die Nahrung aufnehmen, unddessen, wodurch sie den Ueberrest ausführen. Denn ohne Nah-rung können sie weder sein noch wachsen. Die Pflanzen nun, —denn auch ihnen schreiben wir Leben zu —, haben keinen Ortfür den unnützen Ueberrest. Denn aus der Erde nehmen sie dieNahrung gargemacht, und sondern dafür ab die Samen und Früchte.Aber einen dritten Theil haben alle, den mittlern zwischen jenen,in welchem das Princip des Lebens ist.

88. Die Qualle hat offenbar gar keinen Unrath, sonderngleicht darin den Pflanzen.

89. Es ist aber zu bedenken, dass die Thiere und Pflanzenim Ganzen täglich nur wenig wachsen; denn setzten sie auch nurwenig mehr an, so würden sie dadurch doch über ihre eigeneGrösse hinausgehen.

90. So wie von der grossen Menge der ersten Nahrung wenigausgeschieden wird, was zur Fruchtbildung beiträgt, und wie end-lich das letzte gegen die ursprüngliche Fülle fast nichts ist: sowird auch, indem sich die Theile bei Bereitung der vollendetenNahrung einander ablösen, aus der gesummten Nahrung nur einsehr Geringes.

87 ) De pariib. animal. II, cap. 10. paff. 655 a.

88 ) lüstor. animal. IV, cap. 6. pay. 531 b.

8 ( 1 ) De gener. animal. I, cap. 13. pag. 725 a.90 ) Ibid. III, cap. 1. pag. 765 b.