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Buch II. Kap. 1. §. 16.
114. Dasselbe tritt ein bei (len Thieren, was auch bei denPflanzen. Einige dieser entstehen aus den Samen anderer Pflanzen,andere von selbst, indem irgend ein solcher Anfang Zusammen-tritt; und von diesen nehmen einige die Nahrung aus der Erde,andere bilden sieh auf andere Pflanzen, wie in der Theorie derPflanzen gesagt ist a ).
115. Auf dieselbe "Weise ist es auch mit den Pflanzen, einigeentstehen aus Samen, andre so, als brächte die Natur sie vonselbst hervor. Denn sie entstehen entweder, wenn die Erde fault,oder auf faulenden Pflanzentheilen. Einige entstehen gar nichtfür sich allein aus dem Boden, sondern bilden sich auf andernBäumen, wie die Mistel.
116. Welche Schalthiere weder sprossen noch Zellgewebemachen (z i'QtaCti), alle diese entstehen von selbst. .. . Man mussaber annehmen, dass bei den Thieren, die aus der eingehendenNahrung zeugen, die in dem Thiere sich abscheidende und zu-sammenkochende Wärme die Aussonderung macht, welche derAnfang der Leibesfrucht ist. So auch hei den Pflanzen, ausserdass es bei ihnen und einigen Thieren keines männlichen Principsbedarf, indem sie dasselbe in sich gemischt enthalten; allein dieAussonderung der meisten Thiere bedarf desselben. Nahrung isteinigen Wasser und Erde, andern was daraus entstanden. Wasdaher in den Thieren die aus der Nahrung erhaltene M änneleistet, dasselbe bringt die Wärme der Jahreszeit in dem Um-gebenden aus dem Meer und der Erde zusammen, kocht undbildet es. Was aber ausgeschieden im Hauche des Seelenprincipsbegriffen ist, das macht die Leibesfrucht, und flösst ihr Bewegungein. In gleicher AVeise bilden sich die von selbst entstehendenPflanzen; aus irgend einem Tlieil wird etwas der Anfang des Ge-wächses, etwas anderes wird seine erste Nahrung.
114) Ilistor. animal. I~, cap. 1. pag. 530 a.
a) Was bei Wimmer noch folgt, betrifft nur die Thiere.
115) De general, animal. 1 , cap. 1. pag. 715b.
116) Ibid. 111 cap. 11. pag. 762 b.
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