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Erster Band.
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Buch TU. Kap. 2. §. 31.

muthmasslich bis 250 herab, so kann die des Mantias leicht erstum 225 oder noch später fallen, unzweifelhaft nach der des Apol-lonios Memphites.

Die drei folgenden, den Zenon, den Andreas und denApollonios mit Beinamen Mys, bezeichnet Celsus 1 ), beidem die Reihenfolge eine chronologische Bedeutung zu habenpflegt, als ältere Herophileer, und rühmt, sie hätten viel überdie Al irkung der Arzneimittel hinterlassen. Den letzten kennenwir bereits als Schüler des Mantias, das Zeitalter des zweiten wirdsich noch etwas näher bestimmen lassen, über den ersten genügenhier wenige Worte.

Den Zenon nennt auch Diogenes Laertios 2 ) einen herophi-leischen Arzt, aufzufassen geschickt, zu schreiben träge. Was erfür Arzneimittellehre gethan, scheint in Erfindung brauchbarer Zu-sammensetzungen zu bestehen, also nicht hierher zu gehören 3 ).

Länger müssen wir bei Andreas verweilen, der vor Andernhier eine Stelle verdient, und dessen Geschichte, ungeachtet dertrefflichen Materialien, die Fabricius 4 5 ) dazu gesammelt, noch sehrim Argen liegt. Er muss hoch berühmt gewesen sein, oder esmuss in seinem Zeitalter keinen zweiten seines Namens gegebenhaben, mit dem er verwechselt werden konnte. Denn die Mei-sten, — und er wird von Vielen sehr oft citirt, — nennen ihnstets ohne weiteren Zusatz Andreas. Nur einmal nennt Gale-nos ä ) einen offenbar jüngern Andreas den Sohn des Chry-sareus, und erst bei Spätem, bei Aetios und Nikolaos Myrep-sos, tritt noch ein dritter Andreas Com es auf, der uns nichtweiter kümmert. Wenn nun Cassios Jatrosophista 6 ) einen An-dreas Ivarystios citirt, so kann ich zwar nicht beweisen, dass

1) Cels. de medicina V, praej'at.

2) Diog. Laert. VII, cap. 30. sect. 35.

3) Vergl. über ihn Fabric. bibl. graec. XIII, pag 454 und Sprengel a.a. 0. S. 544 und S. 342 Anmerk . 92.

A) Fabric. I. c. pag. 57 sqq.

5) Galen, voj. XIX, pag. 105.

t>) Cass. Jatros, prohlem. 5b, Jul. 47 pag. auersa edit. Gcaner.