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Erster Band.
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Buch III. Kap. 3. §. 35.

mit überwiegender "Wahrscheinlichkeit bis in die Periode des sieb-ten Ptolemäers, das heisst zwischen 140 bis 117 ,J. v. Chr., in-dem erzeigte, wie die Stelle bei Eusebios , woraus man auf dasAlter des Antigonos geschlossen, missverstanden wäre. Zugleichmachte er darauf aufmerksam, dass einer der Ptolemäerselbst Sondernaturen hinterlassen, aus denen ein Bio-graph des Aratos noch vier Verse erhalten, und erklärte sowohldiesen, wie auch jenen Ptolemäer, dem zu Gefallen Archelaosseine Sondernaturen dichtete, unbedenklich gleichfalls für densiebten. Dagegen erlaube ich mir indess zu erinnern, dass wenn,wie auch mir sehr wahrscheinlich ist, Antigonos unter Ptolemäos VIIPhyskon lebte, Archelaos unter einem der frühem Ptolemäer ge-lebt zu haben scheint, weil sich jener über diesen keineswegs wieüber einen Zeitgenossen, sondern vielmehr wie über einen längstverschollenen Mann, von dem nur noch ein paar Epigramme übriggeblieben, ausspricht.

Zu demselben Resultat komme ich noch auf einem andernWege. Nachdem der Scholiast des Nikandros 1 ) aus den Sonder-naturen des Archelaos ein Histörchen mitgetheilt, fährt er fort:„doch Andreas sagt, das sei falsch u. s. w.“ Andreas schriebalso nach Archelaos, und ward, wie ich früher zeigte 2 ), wahr-scheinlich in der Schlacht bei Rhaphia im Jahr 214 v. Chr. er-mordet. Ist das richtig, so lässt sich Archelaos spätestens indie Zeit des vierten, wahrscheinlicher in die des dritten Pto-lemäers setzen; und dann scheint es dieser König zu sein,der, vielleicht wetteifernd mit Archelaos, selbst So nde rnaturen,vermuthlich auch orphische, in Disticha umschrieb. Die viervon ihm noch übrigen Verse 3 ) enthalten freilich nur das Lob desAratos, scheinen aber auch nur den Eingang der Epigramme ge-bildet zu haben.

1) Sckol. ad N icandr. theriac. vers. 82$.

*2) Seite 235.

3) Tn der Vita Arati , in Petavii uranoloyion, Lutet. Paris . 1($0pag. 270.

Meyer. Gesell, d. Botanik. I.

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