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Erster Band.
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Rudi III. Kap. 4. §. 38.

kios und Hierokles, des Timagenes Sohn, — wahrlich eine merk-würdige Versammlung! Im zehnten Jahrhundert ehrte ihnSuidasdurch zwei Artikel seines Wörterbuchs, dem so viele bessere Ka-men fehlen; und Eudokia wiederholte sie. Der Scho HastdesNikandros endlich, aus ungewisser später Zeit, erzählt ausseinen Sympathien und Antipathien die oft vorkommende Geschichtevon der Persea, die, aus Persien nach Aegypten versetzt, aufge-hört hätte giftig zu sein, und süsse Früchte trüge; wobei jedochder Giftmischer einfliessen Hess, was kein Anderer weiss oder ver-räth, die Perser hätten den Raum aus Malice nach Aegypten ver-pflanzt, ohne dass der Scholiast daran Anstoss findet >).

Viertes Kapitel.

Die gekrönten Giftmischer.

§. 38.

Attalos, König von Pergamon.

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Einen finstern Ruhm in der Geschichte der Wissenschaft er-warben sich gegen das Ende des alexandrinischen Zeitalters diebeiden Könige Attalos III. Philopator von Pergamon undMithridates VI. Eupator von Pontos.

Theil zu nehmen an Kunst Poesie und Wissenschaft, dieTräger derselben nicht allein durch anspornende Belohnungen,Sicherung eines sorgenfreien Unterhalts, Gewährung grossartiger

1) Sollte die ganze Geschichte von Bolos ausgegangen sein? Ohne dermaliciösen Absicht der Verpflanzung zu gedenken, erzählt sie zuerst (nachBolos beim Scholiasten) Dioskorides, dann Galenos ; von diesen gingsie zu den Arabern über. Vergl. die gelehrte Abhandlung darüber vonSylvestre de Saey in seiner französischen Uebersetzung des Abd-Allatifpaij. 47 — 72, und deren kurze Kritik von Schneider im Index zu seinerAusgabe des Theophrastos sub voce nfuntet, der aber eine Metakritiknoch fehlt.