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Buch III. Kap. 5. §. 40.
und Meteorologen, und nur fünf, die wir theils gar nicht, theilsnicht als solche kennen. Ohne Zweifel dürfen wir demnach die<ranze Reihe für Astronomen in weiterem Sinne halten, die hier'
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nur deshalb stehen, weil sich damals auch der gebildete Land-wirth bei jedem Geschäft noch weit strenger an den Auf- undNiedergang gewisser Gestirne und allerlei meteorologische Vor-zeichen band, wie sich der unwissende heutige Bauer an die1 Iciligentage seines Kalenders bindet.
Beschränken wir uns nun auf die eigentlichen Georgiker,so fanden wir deren bei Varro 45 oder, wenn Diophanes Nieäen-sis und Bithynius zusammenfallen, 44. Bei Columella kommt viel-leicht einer, vielleicht der König Archelaus hinzu; dagegen gehenab 7, bleiben 38. Bei Plinius kommt, wenn sich Archelaos schonbei Columella fand, kein einziger hinzu, es gehen ab 19 undbleiben 19. "Wer Plinius kennt, kann ihm nicht Zutrauen, erhätte sie nur vernachlässigt, hätte sich weniger als Varro odergar Columella um seine Vorgänger gekümmert. Die er nichtnennt, müssen verloren gegangen, und durch niemand wieder er-setzt sein, in der Zeit eines einzigen Jahrhunderts.
Die Thatsache des Verfalls dieser Literatur beiden Griechen liegt also klar zu Tage, und tritt noch grellerhervor im Gegensatz gegen den gleichzeitigen Aufschwungderselben bei den Römern. Ihre Ursachen sind nicht soklar. Hier nur ein paar Bemerkungen darüber.
In so hohen Ehren wie zu Rom stand der Landwirth inGriechenland niemals, am wenigsten in der spätem alexandrinischenZeit tiefster Sittenverderbniss. Schriftstellerei war in dieser Zeitfast ausschliesslich Sache der Grammatiker; sie allein schriebenungestraft ohne Sachkenntnis über alles, der Sachkenner ohnegrammatische Bildung mit seltenen Ausnahmen nicht einmal überdas, worin er Meister war. Die früheren griechischen Georgikerhatten, wie Varro erzählt, der eine dies, der andere jenes ge-schrieben, und den Titeln nach kennen wir noch jetzt Mono-graphien der Art, z. B. die des Amphilochos Athenäos