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Erster Band.
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Buch III. Kap. 5. §. 41.

sein Sohn, derselbe, der im Jahr 480 in der Schlacht gegen Gelonin Sicilien fiel. Will man die hochwahrscheinliche Vermuthunggelten lassen, dass dessen Söhne Hanno und ITimilkon dieEntdecker und Kolonienstifter an den Küsten von Afrika undEuropa sind, die jeder das Andenken davon in ihrem Peripluserhalten hatten, so fällt ein Lichtstrahl in die glänzendste Periodeder karthagischen Geschichte; und das Gedeihen eines Staats er-klärt sich, an dessen Spitze ein Ileldenhaus stand, das ihm durchdrei Generationen Häupter gab, die als Feldherren Schriftstellerund Entdecker glänzten, und, nach der Sitte wahrhaft grosserMänner darum nicht weniger der Natur getreu, sobald das Vater-land es ihnen vergönnte, wieder zu ihrer Pflugschaar zurück-kehrten.“

So weit Heeren. Die Gründe, die ihn zu dieser Hypothesebestimmten, sprach er nicht aus. Denn daraus, dass der Schrift-steller Hamilkar , dessen Columella neben Magon erwähnt, nichtIlannibals Vater sein kann, folgerte er selbst schwerlich, ;dasses Magons Sohn sein müsse. Nicht ganz ohne Einfluss aufseine Meinung war vielleicht seine Auflassung der schon ange-führten Stelle des Columella, die ich deshalb zweideutig nannte,weil Heeren sie im Auszuge so übersetzte: „ denn Mago derKarthager und Hamilkar hielten es nicht unter ihrer Würde,nenn sie Müsse von Kriegen hatten, dadurch gleichsam demmenschlichen Leben ihren Tribut zu bringen.“ Hier sind die"Worte: nachdem (nicht wenn) sie Müsse von Kriegen hatten“,mit auf die Karthager bezogen, und ich leugne nicht, dass dasgrammatisch statthaft sei; weit ungezwungener beziehen sie sichindess auf die Römer, nachdem die punischen Kriege been-digt waren. Es ist also nicht einmal sicher, ob Hamilkar derSchriftsteller auch Heerführer war; nur von Magon sagt esPlinius .

Doch wir wollen weiter sehen. Der Magon, den Heerenden Grossen nennt, und dem er das georgische Werk zuschreibt,lebte nach Heerens eigener Zeiibestimmung ungefähr um 550 bis500 v. dir., denn seine Söhne waren Zeitgenossen des Dareios