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Buch III. Kap. 6. §. 45.
chronologischen Bestimmungen, die Sevin giebt, schon bei Bayle 1 ),den er nicht nennt, und dieser, gewissenhafter als jener, beruftsich bei einigen derselben auf Xorisii cenotaphia Pisana, die mirnicht zu Gebot stehen.
Juba I. von Mauritanien verlor 4b v. dir. in der Schlachtbei Thapsus sein Leben. Seinen damals noch unmündigen Sohngleiches Namens führte Cäsar zu Rom im Triumph auf. Beide,Appianos 2 ) und Plutarchos 3 ), welche die Thatsachc erzählen,nennen den Gefangenen einen noch zarten Knaben, ohne seinAlter genauer zu bezeichnen. Jünger als Strabon, der schonum ßb v. Chr. geboren ward, war er also jedenfalls; gleichwohlüberlebte ihn jener und benutzte wahrscheinlich seine Schriften.Wie seine Erziehung zu Rom gewesen, lässt sich aus seinenspäteren schriftstellerischen Leistungen abnehmen. Ganz beson-ders erwarb er sich dort die Gunst des Augustus, für dener in dem Kampfe mit Antonius, welcher 31 v. Chr. mit derSchlacht bei Actium endigte, die Waffen trug, und durch den ereinige Jahre darauf, 25 v. Chr. wenigstens in einen Theil seinesväterlichen Reichs als König wieder eingesetzt 4 ), und mit Selene,der Tochter des Antonius und der Ivleopatra, vermält ward 5 ).Unter Roms mächtigem Schutz regierte er lange und glücklich.Sevin sah eine Münze aus dem 45. Jahr seiner Regierung, alsodem Jahr 20 n. Chr., und Tacitus 6 ) spricht von ihm beim Jahr
1) Bayle dictionnaire historique et critique. Arlicle Juba.
2) Appian. bell, civil. II, cap. 101.
3) Plutarch. vita Caesaris pag. 733 K. edit. Baris. 1024 J'ol.
4) Bio Cassius Bl, cap. 15, Bill , cap. 26.
5) Sueton. vita Caligulae cap. 20. Dion Cassios nennt auch sie Kieopatra.
6) Tacit. annal. IV, cap. 5, und darauf cap. 23 und 20. Diese treffendeBemerkung finde ich bei Bayle. Sevin gedenkt nur der letzten Stellen, nichtder ersten, wodurch das Ganze an Beweiskraft verliert. Strabon gegen dasEnde seines Werks (XVII, cap. 3 % 7, 9 und 12 pag. 028, 029 und 031) nenntJuba II. , einen unlängst Verstorbenen und den Ptolemäos seinen Sohnund Nachfolger. Aus dieser Nachricht folgt, dass Strabon sein Werk nichtvor dem .Jahr 23 n. Chr., dem 81*. seines Lebens beendigt haben kann, undwahrscheinlich erst im folgenden, wenn nicht noch etwas später gestorben