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Erster Band.
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Buch III. Kap. 6. §. 45.

23 n. Chr. noch wie von einem Lebenden, im darauf folgendenvon seinem Sohn und Nachfolger Ptolemäos. Weit können wirdemnach nicht fehlen, wenn wir seine Geburt um 50 v. Chr., sei-nen Tod in das Jahr 23 oder 24 n. Chr. setzen.

Obgleich in Rom gebildet, in Afrika geboren, schrieb er dochdie meisten seiner Werke, w’o nicht alle, in griechischer Sprache,ja einige derselben, Ko m’s Alterthü mer und ein anderes Werkunter dem Titel die Aehnlichkeiten, wie Sevin sehr wahr-scheinlich zu machen wusste, zu dem Zweck die Griechen mitden römischen Einrichtungen vertrauter zu machen und zu ver-söhnen. Sie selbst zählten ihn auch zu den Ihrigen * 1 ), und imptolemäischen Gymnasion zu Athen stand seine Bildsäule 2 ). Solltedaraus nicht folgen, dass er einen Theil seiner Jugend in Griechen-land selbst zugebracht habe? Bestimmte Nachrichten darüber feh-len, doch steht auch keine damit im Widerspruch.

Die Gegenstände seiner Werke waren, wie schon die Titelzeigen, von höchster Mannichfaltigkeit, eine Geschichte desTheaters, der Malerei, der Maler, über die Verderbniss derSprache, über Versbau (doch scheint dies Werk lateinisch ge-schrieben, und vielleicht von einem spätem Grammatiker verfasstzu sein), römische Alterthümer und damit vielleicht zusammen-hängend ein Werk unter dem Titel Aehnlichkeiten (vielleicht eineParallele römischer und griechischer Dinge), assyrische Alterthümernach Berosos, dazu, was uns näher berührt, eine Geschichte und,wie wir nicht zweifeln können, zugleich Naturgeschichte Arabiens,

ist. Dasselbe folgert Gros kur d in der Einleitung zu seiner Uebersetzungdes Strabon, setzt jedoch .Tuba’s Tod, ich weiss nicht warum, ins Jahr 21n. Chr. Grade umgekehrt verfahrt Clinton (fasli Hellenici front the 124.Olympiad Io the death of Augustus, pag. 203), und verirrt sich noch etwas weiter.Er zeigt, dass Strabon im J. 17 n. Chr. sein Werk noch nicht beendigt hatte,und folgert daraus, dass Juba in diesem Jahr gestorben sei.

1) Pitt tarchos (vita Caesaris , pag. 733 E. edit. Paris .) nennt ihn einender gelehrtesten unter den Griechen , und sagt an einer andern Stelle {vitaMarcelli, pag. 317 A.): „Wir folgen dem Livius, dem Cäsar, dem CorneliusNepos , und unter den Griechen dem König Juba.“

2) Pau sau. 1, cap. 17 sect. 2.