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Erster Band.
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Buch III. Kap. G. §. 45.

des Nachts geschlossen, mit Sonnenaufgang entfaltet, und umMittag o-anz offen steht.“

Ueber den Weihrauchbaum sagt Plinius ‘), seine Gestaltwerde von Verschiedenen verschieden beschrieben. „König Jubain den Büchern, die er an den von Arabiens Huf entflammtenCajus Cäsar, den Sohn des Augustus schrieb, versichert, er be-sitze einen verworrenen Stamm, mit Zweigen wie die Esche, na-mentlich die politische: er ergiesse einen Saft nach Art des Man-delbaums. Solche Bäume fänden sich in Carmania (Iverman) undangepflanzt durch die Sorgfalt der regierenden Ptolemäer inAegypten .“

Dem Myrrhenbaum giebt Plinius 1 2 ) Blätter wie dem Oel-baum, nach Juba wie dem wilden Oelbaum, nach Andern wie demWachholder u. s. w.

„In Arabien sollen die Palmen schwach süss sein, wiewohlJuba diejenige, welche von den nomadisirenden Arabern Da bl angenannt wird, allen übrigen an Geschmack vorzieht 3 ).“

„Juba erzählt, um die Inseln der Troglodyten werde ein Strauchim Meere das Haar der Isis genannt, ähnlich einer Koralline,ohne Blätter. Abgeschnitten werde er schwarz und hart; wenn erfalle, so breche er. Ein anderer, Charitoblepharon genannt,sei wirksam zum Liebeszauber; die Weiber machten Arm- undHalsbänder davon. Er merke es, wenn man ihn haschen wolle,werde dann hornartig hart, und mache die Schärfe des Eisensstumpf. Sei er überlistet, so verwandele er sich in Stein 4 ).“

Nachdem Plinius 5 ) vom Erdbeer baum (unedo, auch arbu-tus genannt) gesprochen, setzt er hinzu: „Nach Juba erreicht derBaum in Arabien die Höhe von funzig Ellen.“

1) PI in. XII, cap. 14 secl. 31.

’l) Ibid. XII, cap. 15 sect. 34.

3) Ibid. XIIJ, cap. 4 secl. 7.

4) Ibid. XIII, cap. 25 sect. 52. Eine Parallelstelle aus Aga tharch i desund den mutlimasslichen Ursprung der Fabel sehe man in meinen botanischenErläuterungen zu Strabon Seite 1Ü7.

5) Ibid. AU, cap. 24 sect. 23.

Meyer, Gesell, d. Botanik. I.

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