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Buch IX. Kap. 3. §. 9.
bei den Nabathäern früher als bei jenen im Gebrauch sein konnten.Allein die Eintheilung des Jahrs in zwölf fest geregelte vom Mondeunabhängige Sonnenmonate ohne Schaltmonat empfingen nach denUntersuchungen desselben gelehrten Chronologen l ) die Syrer undnächstdem andere Orientalen erst von den Makedoniern. Auchdiese hatten ursprünglich Mondsmonate von 28 Tagen, und erstseit dem ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung kom-men unter denselben Namen, welche früher die Mondsmonate führ-ten, immer häufiger die Sonnenmonate vor, deren sich Qütsämibedient. Früher als um diese Zeit kann er daher schwer-lich geschrieben haben, und unstreitig entspricht auch diesystematische Anordnung, das Ausgehen von allgemeinen Princi-pien, dieser Zeit besser als jener grauen Vorzeit, in welche ihnQuatremere versetzt.
Auch an mancherlei Angaben, die eine Bekanntschalt mit grie-chischen Schriftstellern wahrscheinlich machen, fehlt es nicht, wiesich sogleich zeigen wird.
Das Wichtigste bei allen landwirthschaftlichen Verrichtungenist der Stand des Mondes. Aussaat, Anpflanzung, Veredelung derBäume, kurz alles, was wachsen soll, gedeihet am sichersten in denersten vierzehn Tagen nach dem Neumonde, nicht so sicher in dennächst folgenden Tagen u. s. w. Jede Bewässerung Düngung Be-arbeitung des Bodens dagegen ist am zuträglichsten in den näch-sten vierzehn Tagen nach dem Vollmonde, weniger sicher in dennächst folgenden Tagen u. s. w. Dasselbe lehrten bekanntlich Grie-chen und Körner 2 ), indem sie meinten, das Gegeutheil befördereein übermässiges Wachsthum des Unkrauts. Zugleich ist dabeiauf den Stand der Sonne zu achten. In jedem der zwölf Sonnen-monate herrscht eins der vier Elemente vor, wie folgende Tabellezeigt, in welcher ich statt der syrischen Namen der Monate und