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Buch X. Kap. 4. §. 26.
jedenfalls bleibt das zweite Buch seines Qänün das älteste arabischeBuch mit Pflanzenbeschreibungen, welches uns vollständig, undsogar im Original vorliegt; und spätere Botaniker bis auf CasparBauhin beziehen sich so oft darauf, knüpfen ihre eigenen Unter-suchungen so genau daran, dass es seinen Werth für die Geschichteder speciellen Botanik nie verlieren kann. Proben seiner Beschrei-bungen gebe ich nicht, weil dieselben so äusserst ungleich, undwie "esagt vermuthlich keine sein wahres Eigenthum ist. Lnd sogehe ich weiter zu —
§. 26.
Ibn Bothlän (Elluchasem Elimithar) Ibn Wäfid (A1 -bengnefit) und Ibn G’azladt.
Ein Schüler des §. 18 vorgekommenen Uebersetzers Aththajjibwar Abul H’asan Almochtär Ben A Ilias an Ben Abdüngenannt Ibn Bothlän, ein christlicher Arzt aus Bagdad ; ein ver-fänglicher Xame, indem Mochtär mente captus, Bothlän vanitasbedeutet. Ein mittelalterlicher Uebersetzer verdrehete die beidenersten Xamen gar in Elluchasem Elimithar medicus de Bai-dach Xachdem sich dieser Mann eine Zeit lang in verschiede-nen Städten Syriens, dann in Aegypten, dann in Konstantinopel aufgehalten, trat er endlich zu Antiochien in ein Kloster und starbdaselbst als Mönch 444 (1052). Mehr über sein Leben und seineSchriften findet man bei Ahulfarag 1 ) und nach diesem und IbnAbi Oszaibiah bei Wüstenfeld unter nr. 133. Hammer-Purgstallverlässt uns von hier an, da der sechste Band seiner so reichhalti-gen Literaturgeschichte der Araber noch nicht erschienen ist. Xochbesitzen wir von Ibn Baithär in mehrern Handschriften eine wun-derliche kleine Schrift unter dem Titel Taqwim aszszi Kfiadt,Tafel der Gesundheit, und in lateinischer Uebersetzung unter demTitel:
Taevini sanitatis Elluchasem Elimithar Medici de Baidachde sex rebus non naturalibus, earum naturis, operationibus, et
j) Abulpharaji histor, dynust. pay, 234,