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Buch XI. Kap. 1. §. 47.
1054 schrieb, vom Spargel, als Gemüse sei er erst vor kurzem be-kannt geworden; und es wäre nicht unmöglich, dass man ihn aufCorsica zuerst cultivirt hätte. — Pag. 343. In Afrika findet manden Lotos, dessen Frucht diejenigen, die davon geniessen, ihresVaterlandes vergessen macht, und den Jayet, eine zarte Pflanze,die im Meere wächst, die aber, sobald man sie der Sonne undder Luft aussetzt, steinhart wird. Eben so beschreibt Agatharchi-des‘) die Ivorallinen des rothen Meers. Für den Anlass zur Fabelhalte ich die bekannte optische Täuschung, dass auch starre Kör-per unter der bewegten Oberfläche des Wassers scheinbar flottiren.Das erste ist die bekannte homerische Sage von den Lotophagen.
— Daselbst. Die lvyrenaika enthält die Gegend, welche das Sil-pliion erzeugt, und den Garten der Hesperiden. — Pag. 345.Zu Aethiopien gehört das Land, welches die Myrrhe, und dieGegenden, welche den Weihrauch und den Zimmet erzeugen.Lauter alte bekannte Nachrichten. — Pag. 349. Das eigentlicheAsien (Kleinasien ) erzeugt den Mastix, der aus dem Lentis-kos fliesst. — Daselbst. Lykien erzeugt ein aromatisches Harz,welches wie Gummi aus einem Baume fliesst, und flüssig ist wieHonig oder Weinhefen. Sprengel a. a. O. hält es mit Bezug aufPlinius XIII, sect. 11 für den Weihrauch der Juniperus Lycia.
— Pag. 351. In Pamphilien findet man das aromatische Gummi,welches Styrax genannt wird. Es findet sich in den von denWürmern zernagten Höhlungen der Bäume. Ausführlicher erzähltschon Strabon 1 2 ) dasselbe. — Daselbst. In Isaurien findet man zweiGewürzarten, Ombergomphit und Calambi, die von durchWürmer zernagten Bäumen kommen. Sprengel erklärt sie nicht.Mich erinnert des ersten Wortes zweite Hälfte an das syrischeGonbid, was dem arabischen Szatar entspricht, und durch Ori-ganum übersetzt zu werden pflegt. Ob Calambi aus Kalamos
1) Ag athar chides apud Photion, cod. 250, cap. 53, pag. 1315 edit.Hoeschelii, und daraus in meinen botanischen Erläuterungen zu Strabon undDikäarchos, Seite 107.
2) Strabo XII, cap. 7, §. 3, pag. 570 edit. Caxauboni, und daraus in mei-nen Erläuterungen u. s. w. Seite 51.