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Dritter Band.
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Buch XI. Kap. 2. §. 53.

des pariser Codex aufklären. Bis jetzt wissen wir nur, dass nichtallein des Dioskorides Name auf dem Titel desselben fehlt, son-dern dass auch Dufresne die beiden Stellen, die er daraus nahm,ohne Weiteres dem Stephanos zuschreibt, obgleich sie in der latei-nischen Uebersetzung dem Dioskorides zugeeignet werden. Daraufgründet sich meine schon ausgesprochene Vermuthung, Stephanos sei der Verfasser, das heisst Sammler, des ganzen Buchs, und derName des Dioskorides bei einem grossen Theil der Verordnungenein späterer Zusatz.

Das nun folgende Verzeichniss seiner merkwürdigeren Pflanzenund einiger anderer Arzneikörper erlaube ich mir nur aus demGrunde etwas ausführlicher zu liefern, als der geringe Gehalt desBuches an sich verdient, weil dies Buch bisher von allen Botanikerngänzlich vernachlässigt ward. Die meiste Aufklärung über zweifel-hafte Namen desselben verdanke ich dem genannten Werk vonDufresne .

Verzeichnis« der merkwürdigeren Pflanzen und einigeranderer Arzneikürper des Stephanos Magnetes.

D. bedeutet Dioskorides , St. Stephanos.

Aetonyx, siehe Staphylis.

Agriae radix, St. p. 76 A. Vermuthlich Badix graminis. DerScholiast zum Theokritos XIII, V. 42 erklärt aygcoozig durchayolct.

A gri o b en e t i d o s cortex, D. p. 13 A, und Agriobenetis , St.p. 21 B, siehe Benetin.

Agriocaraphi seinen (Canabis sylvestris), St. p. 34 B. Die ein-geklanmierten Worte scheinen eine Muthmassung des Uebersetzerszu sein. Näher liegt das arabische Karafs, Apium, was in derUebersetzung des Serapion Karphi lautet. Doch ist bei unsermSchriftsteller jede Conjecturalverbesserung misslich.

Aguron oleum, D. p. 68 B. Nach einem medicinischen V örter-buch bei Dufresne tlcuov of.ufctxiv.ov, Oel aus unreifen Oliven.