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Dritter Band.
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Buch XI. Kap. 3. §. 58.

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Herbar. Patavin. sei Ameus unser Tanacetum vulgare. Das istzwar richtig; es steht da cap. 9, Ameos, Reinfar, seu Athana-sia, seu Tanacetum. Allein diese Pflanze kommt später nochvor. Eben so Cuminum Cyminum, welches Caesalpini de plan-tis pag. 285 für semen Ameos offic. erklärt. Die erste Deutungwird also hier wohl beizubehalten sein.

A ne tum — Anethum graveolens.

Apium — Apium graveolens.

Ascalonicae — Allium Ascalonicum.

Avellanarii — Corylus Avellana .

Betae — Beta vulgaris.

Blitae — Blitum capitatum.

Britlae — Allium Schoenoprasum. A. und K. citiren alte Glos-sarien, worin Britula oder Pretela durch Schnittlauch erklärt wird.

Cardones — Dipsacus fullonum. Kommen auch cap. 43 vorunter dem zum Spinnen und Weben erfoderlichen Geräth. „Sonstkönnte man auch Artischocken verstehen,“ meint K., und ebenso R. Scheint mir kaum möglich, weil es unmittelbar auf dieFärberröthe folgt.

Careium — Carum Carvi.

Carvitae — Wird für Daucus Carota gehalten, obgleich dieForm sonst nicht vorkommt.

Castanearii —■ Castanea vesca.

Cauli — statt des gewöhnlichen Caules. Ohne Zweifel Brassicaoleracea. Vergl. Ravacauli.

Cepae — Allium Cepa.

Cerasarii — Prunus Cerasus, wovon mehrere Sorten gehaltenwerden sollen.

Cerfolium — Scaudix Cerefolium.

Cicer Italicum — Cicer arietinum.

Ciminum — Cuminum Cyminum. Yergl. Ameos.

Coloquentidae — Iv. und A. wagen keine Deutung; sie sagennur, dass der Name in verschiedenen alten Glossen durch wil-der Kürbis erklärt werde. Spr. übersetzt zwar Coloquinten, dochmit einem Fragezeichen. Nur R. zweifelt nicht an dieser Deu-

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