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Dritter Band.
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Buch XI. Kap. 3. §. 58.

Menta — Mentha crispa nach ß. Denn das war die gewöhnlichecultivirte Pflanze. Spr. lässt sie aus, und A. übersetzt ohneweitere Erklärung Münze.

Mentastrum — Mentha sylvestris. (Vergl. Sisimbrium).

Mespilarii — Mespilus Germanica.

Mismalvae — Die folgenden Worte ibischa id est alteas sindnach Pertz ein Zusatz von späterer Hand. Eben so steht derName Mismalva in dem sogenannten Breviarium Caroli Magni,wie es sonst hiess, oder wie es bei Pertz heisst, Beneficiorumfiscorumque regalium describendorum formulae (worüber ich so-gleich ausführlicher sprechen werde) bei Bruns Seite 78, beiPertz pag. 180, und darüber von jüngerer Hand fast dieselbenWorte: id est altea, quod dicitur ibischa. Es ist also unzwei-felhaft Althaea officinalis.

Morarii — Morus nigra.

Nasturtium — halte ich für Lepidium sativum, und A. übersetztKresse. Spr. und K. erklären es für Sisymbrium Nasturtium.Vergl. Sisimbrium.

Nepta — Nepeta cataria.

Nucarii — Juglans regia .

Olisatum — Smyrnium Olus atrum. Von A. in der Ueber-setzung, nicht in den Noten, von Spr. ganz ausgelassen.

Papaver — Papaver somniferum.

Parduna (plural.) — wage ich so wenig wie K. zu errathen. Diefrühem Ausgaben hatten Bardana, was A. Klette übersetzt mitdem Zusatz, „im hildesheimer (soll heissen lielmstädter) Wörter-buch auch Lapacium majus.“ Und so steht wirklich in den S. S. H.unter B. nr. 5 Lapacium majus als Synonym von Bardana mitder deutschen Uebersetzung Grot Ladike (grosser Lattich); aberParduna kommt nicht vor. Gesetzt nun, der Name wäre wirk-lich aus Bardana entstellt, so bliebe doch ungewiss, ob Arctiumoder Petasites zu verstehen sei; denn beide führten gemeinschaft-lich sowohl den lateinischen Namen Bardana wie auch dendeutschen Lattich, wie man aus Matthaeus Sylvat. sub voceBardana und vielen Glossarien, z. B. ausser dem schon genann-