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Dritter Band.
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Buch XI. Kap. 4. §. 67.

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beinahe vermuthen lässt, dass er den Plinius nicht unmittelbar,sondern nach einem griechischen Vermittler benutzt habe. Dasvorn stehende Spinatia ist mir hier völlig dunkel.

Radiolum i. e. Pelicina cum punctis aureis p. 448. Entsprichtdem Kap. 83 bei Apulejus, der deutlicher sagt: habens in foliissingulis binos ordines punctorum aureorum. Unser Polypo-dium vulgare.

llhododaphne i. e. Librace p. 454. Das erste ist das be-kannte Synonym unsres Nerium Olean der, das zweite kommtsonst nicht vor.

Rosa Germanica p. 418, ohne Synonym und ohne Beschreibungvöllig unerklärbar.

Satyrion, Romani Priapiscum dicunt, quod et Tentaticon

i. e. Mazicinum, quam vulgus Extingun vocat, alii Gart-colon, p- 441. Entspricht dem Kap. 15 bei Apulejus. Tenta-ticon statt Entaticon kann eben sowohl durch falsche Ableitungvon tendere, wie durch falsche Lesung entstanden sein. AberMazicinum weiss ich nicht zu deuten. Auch die beiden letztenangeblichen Volksnamen sind unserm Verfasser eigen.

Serphyllum a Graecis dicitur Gigus, ab aliis Polion, abaliis Cicer erraticum, p. 444. Dazu kommt später p. 449:II erpyllum i. e. Cicer agreste. Ersteres entspricht ganzdem Kap. 99 bei Apulejus, woraus erhellt, dass Gigus statiZygis steht. Statt Cicer erraticum steht bei Dioskorides v.sqi-

j. duxnvfi, was Marcellus Vergilius gradezu Cicer erraticum über-setzt. Auch bei unserm Schriftsteller zeigt sich an einem andernOrt ein Analogon jener Verwechselung, indem unter Iriusp. 431 das Synonym Lilium ceretrum statt erraticum vor-kommt.

Silion h. e. Puligaduria p. 455. Mir räthselhaft.

Solagi genera sunt duo, majus et minus p. 451. Beide hat schonApulejus unter etwas anderm Kamen. Solago minor bildet dieUeberschrif't von cap. 63; Solago major kommt vor cap. 49 §. 3,als Synonym von Heliotropium. Jenes hält man für Ilelio-tropium Europaeum, dieses für Croton tinctorium.

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