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Dritter Band.
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Buch XI. Kap. 5. §. 71.

Kreike genannt. Bedeutet gewöhnlich Prunus insiticia, mussaber hier, wenn meine Erklärung von Garchsleni richtig ist,Prunus spinosa bedeuten.

Lanaria (33. 47*), bedeutet zwar in den Kräuterbüchern verschie-dene zum Waschen dienende Pflanzen, unterandern auch Sapo-naria officinalis; die altern Glossen übersetzen es jedoch fastdurchgängig Vullina, und die Syn. Heimst, setzen, um keinenZweifel zu lassen, noch den zweiten deutschen Namen Konigghes-kerse (Königskerze) hinzu, das ist Verbascum Thapsus. Vergl.jedoch Blandonia.

Lungvurtz 79 (68), nach Rss. Pulmonaria officinalis; ebenso die Syn. Heimst, unter G. 1.

Megilana 157. Spr. räth auf Solanum Melongena , Rss. lässt diePflanze unbestimmt, ich auch.

Me rlinsen (19) Lemnae.

Mettra (119) halte ich für das deutsche Metere, was wir schonunter Febrifuga fanden.

Mirica 52*, nicht Tamarix Germanica, wie Rss. meint, sondernCalluna vulgaris. S. V, pag. 58, nr. 2 übersetzt Miricadurch Heide, S. VI, pag. 63, nr. 9 durch Heidun, S. IV, pag.46, nr. 14 durch Heidache, die Gl. R. hat M. nr. 3 Merica,Heyde. Nur S. III, pag. 27, nr. 71 hat Mirice, Phrimmen (d. i.Genista), Albertus Magnus gebraucht es als synonym mit Fibexd. i. Betula , und Gl. Hamb. begnügt sich mit der Erklärunginfructuosum lignum.

Nimolum (19) mit einem Circumflex über dem i, was eine demDrucker unverständliche Abkürzung in der Handschrift andeutet,soll einem andern Heilmittel zugesetzt werden, wenn es an schwar-zem Pfeffer fehlt. Ich vermuthe daher Piper longum.

Oerlen (127), vermuthlich Erle, Ainus glutinosa.

Oe sch (37*), die Esche, BVaxinus excelsior.

Pandonia 135 (45), nicht Chelidonium, wie Spr., durch Taber-nämontanus verleitet, glaubte, sondern Betonica officinalis. SchonApulejus Platonicus nennt sie Pandiona, und die Syn. Heimst.