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Buch XIII. Kap. 2. §. 13.
geschrieben ward. Es ist von grossem Gewicht, und Zurla nimmtes, indem er die Gegengründe mit vieler Gelehrsamkeit prüft, voll-ständig in Schutz.
Gleichwohl beruht die ents’esrenrresetzte Meinung, das Originalsei italiänisch abgefasst, welche zuerst von E c h a r d 1 ) ausge-sprochen ward, ebenfalls auf'starken Gründen, und scheint je längerdesto mehr Anhänger zu gewinnen. Den Genuesen, der nach Ra-musio die lleise lateinisch niedergeschrieben, weil das in Genua so Gebrauch war, kennt keine jetzt noch bekannte Handschrift.Dagegen nennen mehrere einen Mitgefangenen Marco’s, den Pisa -ner Kustichellus (nach dem lateinischen Text des Reeueil devoyages) oder Rusticians (nach dem französischen Text jenerSammlung) oder Rusca (nach dem französischen Text einer zuBern befindlichen Handschrift, bei Zurla I, pag. 36), ohne derSprache, in der er schrieb, zu gedenken. Auch gieht sich keineder jetzt bekannten zahlreichen italiänischen Handschriften undAusgaben vor Ramusio für eine Uebersetzung aus. Dasselbe giltzwar auch von den lateinischen, die Uebersetzung Pipin’s ausge-nommen; hat also nach keiner Seite hin entscheidende Beweiskraft;aber auch Pipinus, dessen Vorrede Echard nach einer pariserHandschrift lateinisch abdrucken liess, und Ramusio nicht ganzgleichlautend seiner Ausgabe italiänisch voranschickte, spricht nurvon dem italiänischen Text, den er auf Antrieb seiner Brüder undVorgesetzten ins Lateinische übersetzt habe, weil dieselben ihn indieser Sprache zu lesen vorzögen, und sagt kein Wort von einemschon vorhandenen lateinischen Original und den Schwierigkeiten,die er gefunden, sich dasselbe zu verschaffen. Wie lässt sich nuneine solche Schwierigkeit denken bei der weiten Verbreitung demgrossen Ansehen des damals kräftig aufgebliiheten ungemein thä-tigen und gelehrten Dominicaner-Ordens, sobald dessen Lenkereinen lateinischen Marco Polo zum Zweck der Propaganda wünsch-ten? Fast möchte ich glauben, Ramusio hätte den von Pipinus