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Buch XIII. Kap. 2. §. 14.
offenbar nicht beachtet). — Cap. 37 wird erzählt, wie man sichin der Provinz Thebeth (Tiibet) eines starken Rohrs, das anden Flüssen wächst, zur Verscheuchung der Raubthiere von denNachtlagern im Freien bedient. Es ist 10 Ellen lang, 3 Spannenim Umfang, und die Knoten eben so weit von einander entfernt.Bündel davon ans Feuer gelegt sollen so laut knallen, dass manes meilenweit hört. Nach einem chinesischen Geographen, denRitter (vergleichende Geographie IV, Seite 236) citirt, soll in Tiibetkein Bambosrohr wachsen. Hier scheint also eine andre Bam-bus acee gemeint zu sein, die, vielleicht weniger nutzbar als dieBambusa arundinacea, von jenem Geographen übergangen ward.— Cap. 38. In der Landschaft Caindu (nördlich von Ava imBirmanenlande) wachsen auch viele Gewürznelken (garofili). DerBaum, der sie trägt, ist klein; an Zweigen und Blättern r leicht erdem Lorbeerbaum, nur sind sie (die Blätter) etwas länger undschmäler. Er hat weisse kleine Blumen, wie die Gewürznelkensind; und wenn sie reifen, werden sie schwarz und braun (foschi).Da wachsen Ingver und Kanel (canella) in Menge, und vieleandre Gewürze, die noch niemals in Menge nach Europa gebrachtwurden. (Dass das nicht der ächte C-aryophyllus aromati-cus sein kann, versteht sich von selbst; sollte es etwa dasnahe verwandte Syzygium cary o p hy 11 i f o 1 i u m sein? Ebensoist Canella sicher kein ächter Zimmet, ob vielleicht Cinamo-mum aromaticum?) — Cap. 45. In der Provinz Bangala (Ben-galen), die Marco Polo nicht selbst besucht zu haben scheint,sollen wachsen viel Baumwolle, Spica, Galanga, Ingver,Zuckerrohr und andre Gewürze. — Cap. 67. Auf den Bergenin der Umgegend der grossen Stadt Singui wächst die Rhabar-
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ber in der besten Qualität, und wird durch die ganze Provinzverführt. Auch Ingver wächst da in Masse, und wird überauswohlfeil verkauft (das lässt ihn Bürck von der Rhabarberwurzelsagen, ob etwa nach einer andern von Marsden angenommenenLesart, weiss ich nicli). — Cap. 68. In der edlen und prachtvollenStadt Quinsai (der Hauptstadt der Provinz Tsche-kiang) findetman auf den Marktplätzen jederzeit alle Arten von Kräutern und