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Vierter Band.
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Buch XIII. Kap. 2. §. 14.

und an andern Gewürzen. — Cap. 27. Im Lande Malabar (nörd-lich von Dely, wie Marco l’olo sagt; doch gebührt der Xameeigentlich dem Küstenstrich südlich von da) ist eine ausserordent-liche Menge von Pfeffer, Ingver, Cubeben und indischenXiissen. — Cap. 28. In Guzzerat ist grosser Ueberfluss anIngver Pfeffer Indigo. Baumwolle haben sie in grosserMenge, weil sie die Bäume haben, welche sie tragen. Sie sinddreissig Fuss hoch (sei passa, und ein passo beträgt nach demVocabulario della Crusca fünf Fuss), und dauren zwanzig Jahr.Aber die Baumwolle von so alten Stämmen taugt nicht zum Spin-nen, sondern nur zum Polstern; dagegen sich die, welche sie biszum zwölften Jahre tragen, sehr gut zu feinen und andern Gewe-ben eignet (kann wohl nur ein Bombax sein, ungeachtet der an-geblichen Anwendung seines Products zu feinen Geweben). —Cap. 29. Im Lande Canam (nach andern Texten vermuthlichfalsche Lesart für Tana, nördlich von Guzzerat) wächst wederPfeffer noch Ingver, aber Weihrauch in grosser Menge, dernicht weiss, sondern schwärzlich ist (Boswellia glabra?).—Cap, 35. In Magaskar (Madagaskar ) giebt es grosse "Wälder vonrothen S and e 1 b äu m en, und sie stehen der grossen Mengewegen niedrig im Preise. — Cap. 40. In der Gegend von Escier(Schein- an der Südküste Arabiens; vergl. Ritters Erdkunde XII ,S. 206) wächst eine grosse Menge von trefflichem weissen M eih-rauch, welcher tropfenweis ausfliesst aus gewissen kleinen Bäu-men ähnlich dem Albedo (der lateinische Text im Recueil de vo-yages hat sicut sapini, die alte französische Uebersetzung daselbstcome peitit zapin, und in dem alten italiänischen Wörterbuch vonCastelli finde ich: albeo, Baum, daraus das Pech fleusst. Es wirdalso Abies sein. Doch fragt sich, ob (Marco Polo die Gestalt der"Weihrauchbäume oder das Ausfliessen des Products aus ihnen ver-gleichen wollte. Ich vermuthe letzteres, wiewohl unsere Texteersteres ausdrücken). Die Einwohner bohren oder spalten dieRinde derselben, und aus den Spalten oder Löchern fliessen dieTropfen des Weihrauchs aus, und selbst wenn keine Spalten ge-macht werden, tritt der Saft aus den Bäumen doch hervor in Folge