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Vierter Band.
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Buch XIII Kap. 5. §. 24.

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in Paris , die eine par Denis Janot et Alain Lotrian, dieandre par Jehan Janot. Die vierte nennt weder Drucker nochDruckort. Datirt ist keine derselben. Aber schon Haller, demdas Verdienst gebührt, dies Werk zuerst sowohl vom deutschenwie vom lateinischen sogenannten Herbarius unterschieden zu haben,beschreibt noch zwei andere gleichfalls undatirte pariser Ausgaben,eine jüngere von Gu illau me Nyvert und eine ältere vonPierre Caron gedruckt, die demnach schon zwischen 1480 und1490 erschienen sein muss. All diese Ausgaben sind in Quartund den Beschreibungen nach auch im übrigen der meinigen gleich.Noch zwei angebliche Folioausgaben Paris 1499 und 1521, welcheHaller ohne sie selbst gesehen zu haben anführt, gehören vielleichtnicht hierher.

Lange wusste ich nicht, was ich aus dem Buche machen sollte,bis mich eine Handschrift der hiesigen königlichen Bibliothek, dieeine nähere Beschreibung verdient, auf die rechte Spur brachte.Sie besteht aus 202 Blättern in klein Folio, ist auf starkem Papierin zwei Columnen sauber geschrieben, und in rothen Sammet mitgoldnem Schnitt prachtvoll gebunden. Was die ungezählten Blättermeiner Druckausgabe enthalten, fehlt. Voran steht der Prolog,darauf der Text, beides ohne Ueberschrift. Am Ende des Textesliest man: „Et pour eviter prolixite cy est la fin de ce livre enquel sont contenus les sec res de sa lerne. Auch in ihr ist fastjedes Kapitel mit einer bildlichen Darstellung seines Gegenstandes,d. h vornehmlich mit Pflanzen geziert. Die Zeichnungen sindsauber, ich darf sagen zierlich, das Colorit wenigstens reinlich.Sämmtliche exotische Pflanzen und manche andre sind, wie sichnicht anders erwarten lässt, Phantasiestücke, aber viele, wie z. B.Apium, Aristolochia, Asarum stellen die Natur recht gut dar, undwo dem Zeichner auch nur einiges Material gegeben war, wie z. B.die Fiederblättchen und Hülsen der Cassia Senna, versäumte ernicht, seine Erfindung darnach einzurichten. Den Schriftzügen nachstellt mein sachkundiger College, Geheimer Rath Dr. Voigt, dieHandschrift muthmasslich auf die Grenze des fünfzehnten und sech-zehnten Jahrhunderts. Ich möchte sie aus dem Grunde für etwas älter