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Vierter Band.
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Buch XIV. Kap. 3. §. 39.

Ausgabe uur wiederholt. Wenigstens bleibt mir ohne diese Vor-aussetzung der Sinn seiner Worte völlig unverständlich. So mischtesich offenbar die schlechte Leidenschaft der Prioritäts - Haschereiin die Untersuchung, und macht uns doppelte Vorsicht zur Pflicht.

Joh Philipp de Lignamine, ein sicilianischer Edelmann,war Leibarzt des Pabstes Pius IV. , der von 1471 bis 1484 regierte,und zuvor den Namen Francesco della Kovere führte. Von1469 bis I486 besass der Leibarzt zugleich eine Buchdruckerei,woraus unterandern jener Apulejus ohne Datum hervorging. Tor-nabene bestimmt die Zeit seiner Erscheinung folgendermassen.Von demselben Werke kennt man Exemplare mit verschiedenenDedicationen, sonst vollkommen übereinstimmend. Einige sinddem Cardinal Francesco Gonzaga gewidmet, der 1461 creirtward, und 1483 starb. Daraus, meint Tornabene, lasse sich keineZeitbestimmung herleiten. Ich bin der entgegengesetzten Meinung,und werde meinen Grund dafür alsbald angeben. Andre Exemplaresind dagegen dem Cardinal Giulio della Iiovere, einem Vetterdes genannten Pabstes, gewidmet, und in der Dedication an den-selben rühmt sich de Lignamine seiner ölf Jahre lang mehr durchdie That als durch Worte geleisteten Dienste. Diese ölf Jahr auiden Anfang seiner Druckerei im Jahr 1469 bezogen, giebt 1480.Ferner rühmt dieselbe Dedication die kriegerischen und diploma-tischen Siege des Cardinais. Jene fallen vor 1475, der glänzendsteunter diesen, auf den angespielt zu werden scheint, ins Jahr 1480.Darin findet Tornabene eine Bestätigung seiner Annahme, dasWerk sei in jenem Jahr erschienen. Allein wer weiss, ob die ölfJahr wirklich von Eröffnung der Druckerei an zu zählen sind?Sollte des Pabstes Leibarzt sonst kein Verdienst sich erworbenhaben? Und des Cardinais diplomatischer Sieg von 1480 lässtnur darauf schliessen, dass der Apulejus nicht vor, nicht wie langeer nach demselben erschienen sei. Ueber den Anlass zu der zwie-fachen Dedication desselben Werks erklärt sich Tornabene garnicht. Mir scheint sie kaum eine andere Erklärung zuzulassen,als dass der Herausgeber nach beendigtem Druck, doch noch vorder Ausgabe der meisten Exemplare seines Buchs, die eine mit