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Gestalt, Größe und Arendrehung der Erde.
südlichen Hälfte der Himmclskugel ganz unsichtbar, der Gürtel der Sterne,welche auf- und untergehen, wird immer schmäler.
Am besten kann man sich diese Veränderungen anschaulich machen, wennman einen Himmelsglobus zur Hand nimmt. Fig. 30 zeigt einen Himmels-globus in derjenigen Stellung, wie sie den Erscheinungen des gestirnten Him-mels im mittleren Deutschland entspricht; der Nordpol des Himmels steht 50»über der Ebene des Horizontes, mit welcher der Himmelsäquator einen Winkelvon 40° macht.
Soll der Himmelsglobus die Erscheinungen nördlicher gelegener Gegendendarstellen, so muß man den Messingring M so drehen, daß die Axe PQ sichmehr und mehr der Vcrticalcn nähert. In der Stellung Fig. 31 z. B. zeigtder Himmelsglobus die Erscheinungen des gestirnten Himmels, wie sie ungefähr
Fig. 30.
Fig. 31. ■
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an den nördlichsten Gränze» Europas wahrgenommen werden. Die Zcnith-distanz des Polarsternes beträgt keine 20° mehr, die Plcjadcn gehen nicht mehrauf und unter, sondern man sieht ihre obere und ihre untere Culmination.Sirius und Spica erheben sich am südlichen Himmel kaum noch über den Hori-zont, während Antarcs im Scorpion und Fomalhaut im südlichen Fisch garnicht mehr sichtbar werden.
Könnte man vom Nordcap aus noch so weit nach Norden fortgehen, wiedas Nordcap von Frankfurt am Main liegt, so würde man zu einem Punktekommen, wo der Nordpol des Himmels im Zenith liegt und der Himmclsäqua-tor in die Ebene des Horizontes fällt, wie es Fig. 32 (a. f. S.) darstellt. Hierist nur noch die nördliche Hemisphäre des Himmels sichtbar. Alle sichtbaren