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Die Sonne utit die Beziehungen der Erde zu derselben.
r — 90° — 30° — 60°,p = 90° -)- (6° 32' 55") — 96° 32' 55",da am genannten Tage die Declination der Sonne — (6° 32' 55") beträgt,und
a — 42°.
Aus diesen Daten ergicbt sich
£ — 28° 26' = l h 52'.
Da nun für den fraglichen Tag c — 12' 2", so ist die mittlere Zeit desBcobachtungsmomentes
MZ = 2 h 4' 2".
Da aber die Uhr 1** 58' 36" zeigte, so ergicbt sich, daß diese Uhr um5' 26" nachging.
Um Sonnenhöhen so genau zu messen, als es zur Bestimmung der Zeitfür das bürgerliche Leben erforderlich ist, genügen einfachere Instrumente alsdie, welche wir früher kennen lernten; gewöhnlich wendet man in diesem Falleden Sextanten an.
Fig. 45 zeigt einen Sextanten der einfachsten Art. Er besteht im Wesent-lichen aus einem getheilten Sechstclskrcis (daher der Name), welcher mit zwei
Radien ein Dreieck bildet.m ist der Mittelpunkt desgetheilten Bogens. Andem Schenkel ma, welcherdem Nullpunkte der Thei-lung entspricht, ist ein Mes-singblättchen d so befestigt,daß ein von der gegenüber-stehenden Spitze b auf magefälltes Perpendikel geradedie Mittellinie dieses Blätt-chcns trifft. Parallel mitdiesem ist bei b ein zwei-tes Mcssingblättchen ck ange-bracht. In der Mitte desBlättchens b ist eine Linieeingeritzt, während d einkleines rundes Loch enthält.Von m hängt ein Faden herab, welcher eine Bleikugel k trägt.
Hält man nun das Instrument so, daß feine Ebene in die Verticalcbcncder Sonne und der Schatten von d gerade auf b fällt (was man daran er-kennt, daß die Sonnenstrahlen, welche durch die kleine Oeffnung in d fallen,einen hellen Fleck auf der Mittellinie von b bilden), so kann man auf demgetheilten Kreise die Höhe der Sonne ablesen. Es ist nämlich bd die Richtungder Sonnenstrahlen. Der Winkel aber, welchen bd mit der Horizontalen macht,
Fig. 45.
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