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Helvetische Entomologie oder Verzeichniss der schweizerischen Insekten nach einer neuen Methode geordnet : mit Beschreibungen und Abbildungen / [Joseph Philippe de Clairville]
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Seite
XXVII
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von den Verrichtungen der Fühler und der Taster ist aucheben nicht nothwendig zu unserm Zwecke; es ist hin-reichend, überzeugt zu seyn, dass es Sinnen-Werkzeugesind, um feste und überwiegende Kennzeichen daraufgründen zu können. Ich habe deswegen die Absicht nichtdie Liebhaber von fernerm Nachforschen abzuhalten, ichwünsche im Gegentheil, dass man mehr Aufmerksamkeitwidme, was auf Physiologie Bezug hat, und dass wirüberhaupt in unsern Tagen neue Reaumur und Degeersfinden möchten, das ist solche, welche diesen grossenMännern auf dem Fusse folgen.

In Hinsicht der Fühler findet man eine Bemerkung voneinem Blinden, der heller sah als mehrere von uns, diedas Augenlicht haben; Hr. Hub er aus Genf, bei seinenUntersuchungen über die Bienen, hatte einer Königineinen Fühler abgeschnitten; sie schien davon wenig zuleiden: als er sie aber auch des andern Fühlhorn beraubte,kam sie ausser sich, lief verwirrt umher, fand keinen Wegmehr, zeigte endlich so viel Angst, dass die Arbeitsbienensich um sie her versammelten, um ihrer Noth einige Hülfezu leisten. Hr. Latreille (hist . des sourmis p. 41.J be-merkte eben diesen Zustand der Raserey an einer Ameisedie er der Fühler beraubte. Die Fühler sind also einwichtiges Organ, obschon nicht allen Insekten die Be-raubung derselben gleiche Zufälle verursacht. Die Versuche