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Erster Band.
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torität gestützt haben. Das Gedicht Mahabharala * **) ) scheintin einem geographischen Fragment, Bhiskmakhanda, denMeru nicht sowohl einen Berg, als eine ungeheure An-schwellung des Bodens zu nennen, welche zugleich die Quel-len des Ganges , Irtysch (Bhadrasoma*') und des gabel-theiligen Oxus mit Wasser versorgt. Mit diesen physika-lisch-geographischen Ansichten vermischten sich bald inEuropa Ideen eines ganz andern Kreises, historische Träumeüber den Ursprung des Menschengeschlechts. Die hohenRegionen, von denen sich die Wässer zuerst zurückgezogenhatten, mussten auch die ersten Keime der Civilisation em-pfangen haben. Systeme der sündfluthlichen Geologie, ge-gründet auf alte Mythen und locale Traditionen, begünstig-ten diese Ansichten. Der innige Zusammenhang zwischenZeit und Raum, zwischen dem Beginn der socialen Ordnungundder Beschaffenheit der Erdoberfläche, verlieh diesem grossen,ununterbrochenen Plateau, das den unbestimmten NamenPlateau der Tartarei erhalten, ein moralisches Interesseund eine besondere Wichtigkeit. Positive Kenntnisse, dieFrucht von Reisen, directen Messungen und einem gründli-cheren Studium der asiatischen Sprachen und Literatur, habenallmälig die Ungenauigkeiten und Ueberlreibungen in diesenHypothesen berichtigt. Ein beträchtlich hohes Plateau er-streckt sich sehr wahrscheinlich ohne Unterbrechung, in derRichtung von SSW. nach NNO., von der kleinen Buchareibis zu den Ost-Khalkas und zur Kette desKhangkai. Wennman sich auf die astronomischen Positionen von Khotan und

*) Im 6. Ges. dieser grossen Dichtung. S. die wichtigen Unter-suchungen des Hm. Ritter (Erdkunde von Asien , I., 414.), welchezum Theil auf Auszüge der Hm. Bopp und Rosen gegründet sind.Seit dem Erscheinen jenes Bandes der Erdkunde von Asien ist der6. Gesang ( Bhishma ) in der Calcuttaschen Edition gedruckt erschienen.Mahabharata , v. II. 1836.

**) Auf den mandschu-chines. Karten heisst der Bhadrasoma: Da-dzan-lung. S. den Art. Meru, in Wilson's Dict. sanscr. and engl.,1832. p. 674.Der Berg Meru scheint das Hochland der Tartareiim N. des Himalaya zu bezeichnen. Vgl. auch Foe-Jtue- Ai (mitden gelehrten Noten der Hm. Abel-Remusat , Klaproth und Lan-dresse), p. 367.