Einleitung.
I)u, Xordlichtkrone,
I>u hellst die XacbtDer Dord’scheu ZoueMit Roseupraeht;
Vmstrümst mit FlüssenVon Gold den Pol!
Esaias Te#u6r, „Frithjofssage“,Gesang XIV.
In liöhern Breiten überzieht sich, häufiger als viel-fach angenommen wird, nach dem Eintritte der Nacht,gewöhnlich zwischen acht und zwölf Uhr abends, derklare Himmel oder die über Wolkenbänkeu oder durchWolkenlücken sichtbaren Theile desselben in der Näheder Pole bis zu beträchtlicher Höhe mit einem weissenLichtschimmer, welcher mitunter einen ansehnlichenGrad von Helligkeit erlangt und aus dem silberweissenin einen gelblichen oder rötlilichen Farbenton übergeht.An andern Abenden, zeitweise sehr häufig, oft aberauch, und zwar selbst an günstig gelegenen Orten jahre-lang sehr selten, bildet sich gegen die Pole hin zuersteine Trübung, welche die Gestalt eines mehr oder we-niger regelmässig begrenzten Kreisabschnittes von vio-letter oder bräunlicher Farbe annimmt, dessen Basisauf dem Horizonte aufruht. Dieses dunkle Segment,welches die Sterne durchscheinen lässt und nicht dieFolge von Lichtcontrast sein kann, da es häufig schonvor der Aufhellung anderer Himmelsgegenden sichtbarwird, entwickelt am obern Rande einen anfangs weissen,
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Fkitz.