Achtes Kap. Beziehungen des Polarlichts zurElektricität. 209
den grössten Perioden 1GG0—75 und 1789—1804zusammenfallen. Aehnliches trifft bei den Minima ein.
Die Abstände der mit dem Ilauptmaxima der Wolf-ecben Sonnenfleckenperioden und damit auch mit den-jenigen der Polarlichter zusammenfallenden (QuadraturenJupiters und Saturns betragen
von 1728—88 G mal 9,929 = 59,6 Jahre,
von 1788—1837 5 mal 9,929 = 49,6 »
, , 11 . 9,929
oder im Mittel - - - = o4,g »
Wir kommen somit auf diesem Wege zu einer deroben aus je fünf elfjährigen Perioden von 55,56 Jahrensehr naben Periode, welche sich den ältesten Polar-lichterbeobachtungen noch gut anscbliesst und durchdie Zusammenstellung mehrerer wieder die mehrerehundert Jahre umfassenden Perioden bildet, welche wiroben kennen lernten. (Vgl. Wolfs „Astronomische Mit-theilungen“, Xr. 27.)
ACHTES KAPITEL.
Die Beziehungen des Polarlichts zu der Elektricitätder Atmosphäre und der Erde.
Die elektrische Xatur des Polarlichts gilt für vieleGelehrte und Beobachter als eine so bestimmte That-saclie, dass man Apparate erdachte, um im Kleinen dieErscheinung zu wiederholen, welche die Natur in sogrossartigem Maasse entwickelt. Unter diesen Appa-raten gilt der von De la llive construirte für den voll-kommensten. Keine der künstlichen Xachbildungen ver-mag indessen mehr, als nur einzelne Momente der Er-scheinung annähernd darzustellen, und noch viel wenigervermochten directe Beobachtungen über die elektrische
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Fbitz.