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Das Polarlicht / von Hermann Fritz
Entstehung
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35
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Die Richtung der Sichtbarkeit des Polarlichts. 35

auf die Scheitel der Bogen oder Kronenmittelpunktesich zeigt.

Die wichtigsten Beobachtungsresultate führen zu fol-gender Zusammenstellung, welcher wir, der Uebersicht-lichkeit halber, die zur Vergleichung noth wendigenmagnetischen Elemente beifügen. Zur Vereinfachungsetzen wir die Abkürzungen I)ecl. für magnetische De-clination und lncl. für Inclination und bezeichnen dieOrientirung häufig nur durch die Anfangsbuchstabender Richtungen der Windrose (N. 0. S. W., NW. u. s. w.).

In Portugal , Spanien und Frankreich erblicktman das Nordlicht allgemein im Norden, jedoch mitwestlicher Abweichung; ausnahmsweise zeigt essich jedoch auch nordöstlich und selbst, wie am 15. Fe-bruar 1730 noch für Marseille , südlich. (Deel, seit1G50 westlich, mit Maximum um 1800.)

Im Jahre 1621 beobachtete Gasse.ndi zu Peynier dasNordlicht am 12. September in N., während es fürParis und Rouen in NW. sich zeigte (Deel., 1618für Paris 8° W.). Im Jahre 1720 wich nach Maraldiin Paris der Bogenscheitel um 10° gegen W. von N.ab. Du Fay gab 1730 die Abweichung des Scheitelszu 1415° nach W. vom wahren N. Im Jahre 1731am 22. Februar bestimmte Godin diese Abweichung zu14°, 1770 Abbe Richard zu 15 20° (Deel. Paris 1720 13° W., 1734 15° und 1770 20° W.). NachMorlet stieg die Abweichung der Richtung der Sicht-barkeit, in der Mitte des 18. Jahrhunderts bis auf 21°von N. gegen W. Lemonnier sah 1776 (Lois demagnetisme) als erwiesen an, dass der Ort der Sicht-barkeit mit der Richtung der Magnetnadel übereinstimme.Im Jahre 1817 versicherte Arago, dass für Paris derBogen genau im magnetischen Nord lag, während 1831am 7. Januar die Scheitel des Doppelbogens nahe demmagnetischen Meridian waren und 1819 ebenfalls nachArago der Convergenzpunkt der Strahlen mit derRichtung zusammenfiel, welche eine in ihrem Schwer-

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