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Zweites Kapitel.
30° westlich vom magnetischen Meridian, (l)ecl. 182912° O.) Zu Jsezkoi Ostrog bei Tjumen sah Gmelin1741 die Säulen in X. Zu Tobolsk beobachtete am1. December 1828 Erman den Bogen westlich vomwahren X., während die Xadel östlich abwich. DieEinwohner erzählten ihm, dass die östlichen Xordlicli-ter stärker leuchteten als die westlichen. Wie zuTobolsk , so beobachtete Erman im gleichen Jahre auchzu Ileresow den nur 0° hohen Bogen 27° westlichvom astronomischen X. und bemerkt, dass die west-lichen Xordlicliter ungleich schwächer und niedererseien als die östlich vom Meridiane aufleuchtenden,welche oft monatelang gesehen worden seien und durchihren Glanz und ihre Ausdehnung das Zugvieh vor denSchlitten scheu gemacht hätten.
In Jeniseisk, sagt Gmelin, woselbst er 1738 und1739 verweilte, gibt es zwei Arten von Xordlichtern:1) mit Bogen zwischen XW. und \V., 2) Strahlen zwi-schen X. und XO. Obwol er hier die Erscheinungauch südlich sah, so seien doch sonst alle in X., mitBogen von XXO. nach NXW. Zu Ilimi sah Gmelin1736 die Erscheinung in XW.; dagegen zu Kirenskim folgenden Jahre in XO. Einige Beobachtungen zuKirenskoi Ostrog am Einflüsse der Kirenga in dieLena zeigten das Licht in X., mit Bogen von XXO.nach XXW., andere strahlten in XO. Ein Xordlicht,welches Gmelin 1737 an der Mündung der N'uja indie Lena beobachtete, begann in XXO. und strahltespäter in X. und W.; ein zweites in der Xähe derXuja am Kumag-urjak beobachtet, war genau in X.
Zu Xischne Kolymsk (-f- 68° und 161° 0.) fandWrangel 1820—23 die mittlere Richtung 10—20° öst-lich vom wahren X., und dass das Xordlicht im XO.-1 iertel beginne und in der Mitte der Breite des leuch-tenden Segments allgemein in dem ersten oder zweitenStriche vom wahren X. nach 0. liege, während Cochraneaus der gleichen Zeit mittheilt, dass hier das Xordlichtgewöhnlich in X. sich zeige und dass die Strahlen,