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Das Polarlicht / von Hermann Fritz
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109
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Die Perioden des Polarlichts.

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b) Die jährliche Periode.

Die jährliche Periode des Polarlichts, auf welchezuerst Mairan (Memoires de lAcademie de Paris,1745) aufmerksam machte, findet sich mit Ausnahmenin sehr hohen Ilreiten, in allen Beobachtungsreihen mitzwei Maxima und zwei Minima bestimmt ausge-sprochen. Sie wird von der Tageslänge nur in unter-geordneter Weise beeinflusst. Um die Tabellen nichtzu sehr auszudehnen, beschränken wir uns auf die Zu-sammenstellung der Beobachtungen einer kleinern An-zahl von Stationen, um zu zeigen, in welcher Weisesich die Jahressummen auf die einzelnen Monate ver-theilen, wie die Zahlen der Maxima und Minima sichzueinander verhalten und wann dieselben eintreten.(Vgl. die Tabellen auf S. 110112.)

Hinsichtlich der Dauer bestimmte J. Brown fürMakerstoun nach seinen Beobachtungen der sechsvollständigen Jahrgänge 184348 für die 12 Monate:

Monate

I

II

III

IV

V

VI

Nordlichter

15

16

26

14

6

0

Nordlichtstunden

50

62

65

43

8

0

Monate

VII

VIII

IX

X

XI

XII

Nordlichter

0

7

13

27

23

11

Nordlichtstunden

0

10

32

44

58

38.

Hieraus ergeben sich für die

Nordlichterzahl Nordlichterdauer

I.

Maximum

auf Monat

2,6

2,2

I.

Minimum

» »

6,0

fi,°

11.

Maximum

» »

11,9

11,8

10,2

II.

Minimum

» »

11,5

In Schweden und Norwegen sind nach Barhowim September und October die Nordlichter am hell-sten und lebhaftesten. An der Sibirischen Küste,namentlich zu Nischne Kolymsk, fand Wrangel diegrössten Erscheinungen im November, worauf sie gegenden Januar hin ahnahmen. Damit übereinstimmend