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(Zürich ) verschiedene Geräte und besonders ein Schienen-panzer, ein IJnicum unter den römischen Eisenfunden.
Als der Rhein zum zweitenmale als Grenze diente, wur-den die teilweise in Trümmer gefallenen römischen Wachtürmeund Kastelle der Schweiz neu erstellt oder wenigstens wiederin wehrfähigen Stand gebracht. Gaunodurum (Burg bei Steina. Rh.) und Vitudurum (Oberwinterthur ) erhielten neue Be-festigungen ; an Stelle Baselaugst’s entstand das Castrum Rau-racense (Kaiseraugst ), an Stelle Yindonissa’s erhob sich dasCastrum Vindonissense bei Altenburg . Die RückzugslinieOberwinterthur-Chur wurde durch das achttürmige Kastell Ir-genhausen am Pfäffikersee beschirmt und um 374 entstandBasel, das -alte Basilea . Immer wuchtiger wurden die Angriffeder Germanen. War ein Schwarm geworfen, so tauchte eineneue Völkerwoge auf. Obwohl Kaiser Julian 359 nochmalsbis zum Limes vordrang, so war doch an keine dauernde Be-setzung desselben mehr zu denken und seit Valentinian be-gnügten sich die Cäsaren, die Rheinlinie festzuhalten. Zu allden Wirren kam noch die Neu-Einteilung des Reiches unterDiocletian , wodurch Helvetien zur Maxima Sequanorum ge-hörte. Seit dem Tode Theodosius’ I. , 395, drangen die Ala-mannen immer ungestümer vor, sie durchbrachen die Rhein-linie, warfen die Römer über die Alpen zurück und Hessen sich um 406 auf den Trümmern des römischen Reichs inOsthelvetien nieder.
Das römische Reich lag im Sterben, neues, frischesBlut musste die alte Welt durchströmen und dieses jungeBlut kam tobend daher und weckte ein neues Leben, eineneue, jugendkräftige Kultur.
V. Die frühgermanisehe Periode.
Das Hereinbrechen der Germanen-Stämme in das morscheRömerreieh bezeichnet die grosse Weltenwende, die wir als