umfassend beschrieb. Ihm verdankt man die Eintheilunir
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dortländischer Fels-Gebilde nach ihren naturseinässen Bezie-
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huiigen. Was die Frühem gewusst, was sie gedacht, warihm, dem mit der fortschreitenden Natur - Betrachtung undNatur - lvenntniss wohl Vertrauten, nicht fremd geblieben.Durch Entdeckung so mancher unbekannter Verhältnisse undGegenstände und zum Tlieil höchst verwickelter Phänomene,durch die vielfachen Erfahrungen, welche er gesammelt, er-warb sich Bertrand Ansehen und Dank bei den Geoenosten,so dass seine Mittheilungen und Ucberlieferungen lange ZeitDauer und Gültigkeit behalten werden. Wir können Freundeder \\ issenschaft, denen es vergönnt ist, das Yelay zu sehen,das sorgfältig geschriebene und methodisch geordnete Buch *nicht genug empfehlen **.
Auch Deribier de Cheissac lieferte bald nach Bertrandde Doue in seiner „Description statistique du departemeni de
* Description yeuynostiipie des enviruns du Puy eil Yelay. Paris ;1823. — Gleichzeitig- erschien A. Aulagiier's Aperfu sur la yeo-loyie et V ayriculture, du dep. de la Haute-Luire. Le Puy ; 1823.Dem Buche Bertrames verglichen, ist diese Arbeit um Vieles min-der genau und vollständig und hei weitem unter dem Stande derwissenschaftlichen Geognosie neuerer Zeit.
Nicht zu übergehen ist hierbei, dass Deribier de Cheissac, Gouil-i.y, Ruelle und Arm cd der Aeltere sieh verdient gemacht durchbarometrische Messungen vieler interessanten Punkte der Gegendum Le Puy. Vermittelst ihrer Angaben sah Bertraivd sich imStande, die Höhen-Grenzen der meisten von ihm geschilderten For-mationen genau zu bestimmen. Einzelne nicht unwichtige Nach-trage, das Vorkommen dieser und jener Mineral-Substanzen in denvulkanischen Gesteinen von Veluy betreffend, verdanken wir Ruelle(Ann. de la Societe d’Ayriculture, des Sciences etc. du Puy paar1826; p. 1G7 etc.) — Das Musee Caroline in Le. Puy hat dieFelsarten des Landes, durch Bertrames verständige Sorgfalt geord-net und von ihm beschrieben, in grossen mitunter prachtvollenExemplaren aufzuweisen. Bertrand's Privat-Sammlung, noch voll-ständiger und unterrichtender in topographischer Hinsicht, ist zwarin sehr kleinem Formate angelegt; allein sie enthält sämmtlicheunmittelbare Belegstücke der klassischen Arbeit und verdient dess-lialb besondere Beachtung.