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Berge wurden zu den redendsten Beweisen ihrer feuerigenAbstammung gezählt.
Als ob vulkanische Verhältnisse da nie statt gehabthaben konnten, wo mehr und weniger erhaltene Kraterefehlen, suchten viele Vertheidiger der anti-neptunisehenLehre mit wahrhafter Aeimstliehkeit nach den Ueberbleib-
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sein der Feuerschliinde, welche die Basalte hervorgehraeht.Jede Kluft, jede Mulde und Hache Vertiefung, selbst künst-liche Ausgrabungen galten ihnen für Kratere ; die willkür-liche Phantasie entdeckte deren überall *.
Jede basaltische Masse wurde zum Erzeugniss einesbesondern Vulkans.
Solche Verirrungen sind warnende Beispiele, wie vorsich-tig unser Gang im Erforschen der Wahrheit seyn müsse **.
Bei der grossen Lebhaftigkeit, mit welcher Einige dieSache betrieben, darf es nicht sehr bef-einden, wenn man,durch die Erzeugnisse einer überaus widersinnigen Art Bleizu schmelzen, in der Uebereilung zu einer Entdeckung vonhoher Wichtigkeit gelangt zu seyn vermeinte. Das Vorkom-men war allerdings täuschend: die Blasenräume eines dole-ritischen Mandelsteines, zum Bau-Material für Kunststrassenverwendet, sah man erfüllt mit Blei im Zustande der Ge-diegenheit, als Oxyd und als Hyperoxydul (Bleiglätte undMennige); selbst in alle Risse und zarte Klüfte der Felsart
‘ So ist, um unter zahllosen Fällen nur eines bekannten zu geden-ken, der Frau-lIollen-Teicli an der Nordost-Seite des Meissners, eineVertiefung im bunten Sandstein, von Vielen für einen Krater ange-sehen worden; neben und über dem Teiche geht bunter Sandsteinzu Tag.
*'■' Des.marest, den wir als einen der Begründer der vulkanischenTheorie über Basalt-Bildung kennen gelernt, gestellt mit aller Frci-miithigkeit, dass cs ihm bei so manchen Lavenstrbmen der Auvergneunmöglich gewesen, die Feuerberge auszumitteln, die solche ergos-sen ; allein sie blieben für ihn unbczweifelte Ströme so gut wiejene, die er bis zu den Kratercn verfolgen konnte von welchen dieselben abstammen.