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die basaltischen Konglomerate mul die sogenanntenT r a p j) - T u f f e. Für einzelne Fälle haben wir, zur leich-tern Bezeichnung, das Wort Trapp beibehalten. Darin liegtnichts Widersprechendes; die Gründe werden später ein-leuchten. W o, bei der Allgemeinheit oder beim Mangel anBestimmtheit benuzter fremder Angaben , nicht genau zu sa-gen war, ob von Basalten oder von Dolei'iten u. s. w. dieBede sey, da wurde meist der Kollektiv-Ausdruck Trapp-oder basaltische Gebilde gebraucht. — Ob das Wort basal-tische Lava nur bei den Basalten anzuwenden sey, welchegeflossen, die sich Strom - ähnlich verbreitet haben? — SindFormen - \ erhältnisse wesentlich, alsdann hätte man ohneZweifel auch jene Granite durch besondere Namen zu be-zeichnen, die keineswegs ganze Berge ausmachen, sondernauf Gang-artigen Räumen in einer oder der andern FelsartVorkommen, oder die als Lager auftreten, vor allen aberjene , die im Altai Strömen gleich sich ergossen. — Bliebennun den Basalten in gewissen wohl bezeichneten Abänderun-gen unter den vielartigsten V erhältr.issen des \ orkommensmeist genau die nämlichen mineralogischen Merkmale, so wirdes Entschuldigung finden, wenn wir, zuweilen selbst ohnegenauere Beziehung, von basaltischer. Laven reden.
Mit den Basalten stehen die a u g i t i s c Ii e n oderschwarzen Porphyre, was gewisse geologische Phä-nomene betrifft, in nächster Beziehung. Es sind Gesteine, die„unzähligemal Form und innere Zusammensezzung wechselnd,theils an Basalt, theils an Porphyr erinnern, jedoch von bei-den in wesentlichen Merkmalen abweichen, und von derenZusammensezzung der Olivin ausgeschlossen ist. Einigeneuere Geognosten zählen die schwarzen Porphyre den Ba-salten bei; gewisse von uns als basaltische betrachtete Man-delsteine und W acken werden von Andern ganz oder theil-weise zu den schwarzen Porphyren gerechnet. — In einemspätem Abschnitte wollen wir die denkwürdigsten Verhält-nisse der leztern Gesteine andeuten.