Band 
Erste Abtheilung.
Seite
489
JPEG-Download
 

489

tig gewölbt, sattelförmig gewunden, selbst Giebeln ähnlichgekrümmt, so dass aus dieser mannichfachen Lage nicht nurein gewisser vormaliger Weichheits - Zustand der Bergkalk-Schichten hervorgeht, sondern zugleich die gewaltsamen Stö-rungen , die grossen Umwälzungen welche dieselben einstdurch vulkanische 3Iächte erfuhren, sich deutlich ergeben.Ungefähr zwanzig solcher Bergkalk-Schichten sie sollensich * durch das nicht Gleiche der in obern und unternLagen vorkonunenden organischen Reste als verschiedenenBildungs-Perioden angehörig zu erkennen geben, hat derGrubenbau bis jezt aufgeschlossen; denn das Gestein beher-bergt sehr reiche Bleiglanz-Lagerstätten. Zwischen den Kalk-Schichten und Bänken nun sieht man drei mächtige Trapp-Lagen , Massen von Mandelstein - Gefüge und hin und wie-der Säulen-artig abgesondert toad - stojie oder whin sillheisst die Felsart in der Landessprache ** die Kalk-Bänke scheidend.

Die Gegend zwischen Grange-Mill, Wensley und Dav-ley-mour ist besonders geeignet, um die gegenseitigen Ver-hältnisse zwischen Kalk- und Trapp - Gebilden kennen zulernen. Ein durch bergmännische Arbeiten aufgeschlossenesProfil (Fig. 5. Taf. XI] 1.) dessen schon Whitehurst gedenkt,möge zur Erläuterung dienen. Vom Tage nieder wurdengefunden:

Mächtigkeit.

1) Quarziger (Kohlen-) Sandstein, deutlich geschichtet,allein bei weitem nicht an allen Stellen noch vor-handen .120 E. Fuss

* So wird von H. Witham behauptet. (Mem. of the Werner, nat.hist. iSoc. ; Vol. V, p. 477.)

44 In andern Gegenden, wo dieselbe vorkommt, wird sie mit den Be-nennungen channel , black-clay, cat-dirt u. s. w. bezeichnet.Schon Whituhurst schilderte den toad-stune alseine schwarzeSubstanz, welche, wie metallische Schlacken oder wie IsländischeLaven, mit kleinen Höhlen durchdrungen sey. Pearson, welcherder Erscheinung in seinen Obserrations and experiments on Duxtunwater etc. gedenkt, spricht von Lavenströmen, die in sehr alter Zeitmitten durch den Kalk hervorgebrochen.