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Offenbar gehören die Erzgänge einer weit frühem Pe-riode an, wie die foßd-ä/ütte-Ablagerungen. Jene entstanden,als die Kalk - Bänke sich in nicht unterbrochener Verbin-dung befanden; das gegenwärtige Verhältniss ist Folge derspäter eingeschobenen load-stone- Massen.
W ir wollen noch einiger Thatsachcn gedenken, die imTransitions-Gebiete nachgewiesen worden.
Auf dem Schottischen Eilande Kerrera durchziehenTrapp-Gänge die Grauwacken und Schiefer *. Sie verzwei-gen sieh nicht selten, den verschiedensten Richtungen folgend,auf höchst mannichfache Weise, so dass dieselben, und mit-unter auf grosse Strecken, zwischen den Schiefer-Schichtenund diesen parallel eingekeilt sind. W o nur die lezternTheile sichtbar, wo ihr Verbundenseyn mit den übrigenTrappmassen nicht verfolgt werden kann, haben sie dastäuschende Ansehen mit dem Schiefer wechselnder Lager.Allein andere nachbarliche Inseln bieten zureichenden Be-weis vom Wahrhaften ihrer Verhältnisse. So werden auf1jUngn **, wo Thonschiefer im A\ eclisel mit Glimmerschie-fer und mit Lagen quarziger Gesteine auftritt, die Schichtendieser Felsarten von zahllosen Trapp-Gängen unter Winkelngeschnitten, die dem Rechten meist sehr nahe stehen , w äh-rend andere zwischen den Schichtungs-Ablösungen sich ein-gedrängt haben ; nicht selten sind beide Verhältnisse einemund demselben Gange eigen. — Auch das Uebergangs - Ge-birge der Eifel hat ähnliche Erscheinungen aufzuweisen ;diess ist u. a. zwischen Kellberg und Gellenberg , ferner beiHerschhausen u. a. a. 0. der Fall, wo Mandelsteine Lagernähnlich verbreitet in Grauwacke Vorkommen ***. — Mit-unter rufen Biegungen und W r ellen - artige Windungen dasAnsehen hervor, als seyen Trapp-Gänge den Schichten der
* Maccuixoch, West. Islands. Vol. II, p. 123 .
** Ibid. p . 166 .
:< " 5 Steiniisger, eil. Vulk. S. 68 ff.