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beiden vorhergehenden nicht bedeckt wird, ist ihreOberfläche Wellen ähnlich;
4) Säulen-Basalt, ungefähr 7 Fuss mächtig;
5) Lage ockeriger, grauer, zerreiblicher Substanz, S F.stark;
6) Säulen-Basalt, 10 F. mächtig;
7) dergleichen, unmerkbar in die sechste Lage überge-hend ; 54 F. stark;
S) regelloser Säulen-Basalt, ähnlich dem der dritten Lage;54 F. mächtig;
11) Säulen-Basalt; die Säulen, besonders rcgelvoll gebildet,messen 44 F. Länge; es ist diese Lage, von welcherder seit langer Zeit berühmte Riesendamm (Giants Cau-seway) gebildet wird;
10) eine ockerige Lage von rother Farbe, ungefähr 20 F.mächtig; alle vorhergehenden tragend und um Port-moon nur bei sehr niederem Wasserstande sichtbar.
Die übrigen sechs Lagen, sogenannter Tafel-Basalt, hinund wieder mit einiger Neigung sich Säulen-förmig zu ge-gestalten, sind gleich der hohem durch Schichte]! erdigerockeriger Massen von einander geschieden. Minder deutlichals die obern, behält keine derselben ihre Mächtigkeit; sienehmen in nördlicher Richtung an Stärke zu.
Sind die gegenwärtig eine tiefe Stelle behauptendenLagen von den hohem, mit welchen sie einst ein Ganzesausmachten, durch Senkungen getrennt worden? Oder wur-den die hohem Lagen durch gewaltige Kraft aufwärts ge-trieben ?— Störungen, Zerrüttungen werden vermisst; diessstreitet gegen Umwälzungen der Art.
Dislio - Eiland *, im Angesicht einer Bucht des Grön-ländischen Kontinentes , innerhalb der Dffm-Strasse , zeigtähnliche Trapp-Ablagerungen. Sie erstrecken sich aus S.O.
* Die Insel gehurt ganz zur Trapp-Formation, sagt Giesecke. Diese
erstreckt sich auch über einen Theil des Festlandes , über TI aygat
hin, und selbst auf der entgegengesezten Seite erscheint sie wider,