für gegenwärtige Absiclit notliwendig. — Von altern undneuern chronologischen Klnssifikations - Weisen basaltischer
O
Gebilde werden wir gelegentlich zu reden uns veranlasstsehen; die meisten befassen sich keineswegs ausschliesslichmit Basalten und ihnen zunächst verwandten Gesteinen;auch Trachyte und Laven neuerer Vulkane wurden in sol-chen Systemen begriffen. Eine der merkwürdigsten für dieZeit in welcher sie aufgestellt wurde (1779) , ist die Des-MAREST’sche Eintheilung. Auf die Erzeugnisse erloschenerVulkane in Auvergne sich beschränkend, nahm der Franzö sische Gebirgsforscher drei Zeitscheiden an. Zur j üngstenEpoche gehören jene Berge und Hügel mit wohl erhaltenenFeuerschlünden aus welchen Ströme poröser oft sehr ver-scklackter Laven hervorgebrochen, denen ihre Ganzheit ver-blieben. Von höherem Alter sind die Kegel mit oderohne Kratere deren weit erstreckte Lavenströme aus dichtenBasalten zusammengesezt, jedoch ohne Verschlackungen, nurnoch in Theilen erscheinen, indem ihre Kontinuität durchspätere Thal-Bildungen unterbrochen worden. Als Vulkaneaus ältester Zeit endlich betrachtet Desmarest die Piksohne Kratere, ohne eigentliche Laven, ohne Ströme. Ihrerauhen, Porphyr-artigen Felsmassen (Trachyte) tragen dasAussehen, als wären sie geglüht worden, ohne eigentlicheSchmelzung erlitten zu haben.
Basalte und normale Gebilde.
Beim Versuche das absolute Alter basaltischer Massenzu bestimmen begegnet man den nämlichen Schwiei*igkeiten,Welche die Beurtheilung solcher Beziehungen in Hinsichtubnormer Felsarten im Allgemeinen mit sich verbindet. HierUmbricht es an ähnlichen Kriterien, wie bei normalen Ge-steinen; d as Verhältniss, welches jene Massen gegen einan-der beobachten, bleibt, wie gesagt, für uns nicht selten ein