7
Sicilien, das Türkische] Eiland Rhodus , die Insel Santa Maura,— vordem Leucadia, — die Küste von Klein-Asien u. s. w.haben ähnliche Sandstein - Ablagerungen aufzuvveisen , nursind diese mitunter noch bei weitem neuern Ursprungs, alsdie Felsarten auf Porto Santo, denn ihr Entstehen dauertzum Tlieil fort. Der, von basaltischen Gängen durchsezte,Sandstein des West - Afrikanischen Eilandes ist gegen dieTeufe so fest, dass er zum Hausbau verwendet wird ; alleindie obern Lagen findet man weich, dem Fingerdrucke nach-,gebend. Von Versteinei'ungen kommen vor: Ampulhna (odermeerische Ampullaria *), zwei grosse //efcc—Arten, deren eineder ff. plicata ähnlich, ferner eine Helicella aus Ferussac sGruppe Marginalae, und eine Helicigona aus der GruppeVortices . — Unter den Muscheln der Bucht werden keineAmpullinen getroffen, eben so wenig Bulimen, und die leben-den ffelix-Kv ten -— sehr häufig zerstreut über dem durchKalktuff gebildete n Boden, sparsamer die Feigenbäume dersandigen Ebene bewohnend — sind spezifisch unterschiedenvon den beträchtlich kleinern, die zu ganzen Haufwerkenversammelt im lockern Sandstein Vorkommen, so wie vonbeiden grossem, deren oben gedacht worden. — Der Sand-stein, mit deutlichen Schichten-artigen Absäzzen, bildet ver-einzelte Streifen und kleine Hügel von ungemein auffallendemAnsehen. Lezteres ist namentlich im südlichen Tlieile derEbene der Fall. Zahllose Lagen sieht man rcgelvoll übereinander aufgehäuft; sie steigen — unfehlbar in Folge derHebung durch die Basalte, — unter 45° an. — Als Ein-schlüsse enthält der Sandstein sehr häufig geschlossen - kör-nige, ziemlich feste, Keil-förmige hohle Massen mit kleinenseitlichen Verzweigungen; sie dürften von Pflanzen-Theilen
15 Lamarck’s fossile Ampnllarien sind nicht, wie die lebenden, Süss-' v asser-Konchylien, sondern als Me eres-Schalthiere un-ter der Benennung Ampullina von Ferussac mit seinem Genus Na-tica als Subgenus vereinigt; jedoch findet sich eine ganz ähnliche■Art lebend im Atlantischen Ozean .