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umgewandelten Schichten mergeligen Kalkes, auffallend durchihre rothen, gelben und grünen Farben, bestehen aus Blättev-Lagen von höchster Dünne.
Die im Norden von Guam gelegene Insel Saypan zeigtungefähr die nämliche geognostische Zusammensezzung *.
Madreporen - Kalk am Fusse des Mount Miseryauf St. Kitts .
Das zu den Meinen Antillen, oder den CaraibischenInseln, gehörende Eiland St. Kitts C St. Christoph ) bestehtfast ganz aus vulkanischen Gesteinen; nur stellenweise hatein Wechsel mit Meeres-Ablagerungen statt. Am westlichenEnde erhebt sich der Mount Misery , ein ausgebrannterFeuerberg, zu 3711 F. Seehöhe**. Sein Fuss ist nach zweienSeiten bis zum Ufer ausgedehnt. Das Ansteigen wird fürgewisse Weite sehr allmählich gefunden, bis zu einer Stelle,Wo das Gehänge einen Winkel von 50° macht und nochhöher fast senkrecht erscheint. Nach 0. ist der Mount Mi-Ser y mit vulkanischen Bergen von geringerer Erhabenheitverbunden. Die innern Krater-Wände sind sehr jähe, an
* Cordier theilt einige Nachrichten über die geognostische Reise-Ausbeute der Herrn Quoy und Gaimard mit. ( Journ. de Geol. purBoüe, Joeert et Rozet. Nr. p. 20 etc.) Wir entlehnen darausfolgende Angaben. Das Eiland Ascension ist fast ganz vulkanisch :mehrere Stellen des Ufers aber werden durch einen sehr jungenKalkstein gebildet, der aus Madreporen- und Kor allen-Trüm-mer untermengt mit Bruchstücken von Ostrea und Murex be-steht , denen zum Theil ihre natürliche Farbe verblieben. Die vul-kanischen Massen sind sowohl augitischer als feldspathiger Natur;ob sie oder die Kalke früher vorhanden gewesen, wird nicht gesagtund eben so wenig über das Verhältniss, in welchem beide Vorkom-men u. s. w. Die Inseln Tikopiu und Wanikoro umgürtet von Ma-^ r ep orcn-Riffen, haben gleichfalls Basalte, Dolerite und vulkani-, rt SC 'm Konglomerate aufzuweisen.
^ ac h Chisholm besteht der M. Misery aus Trachyt und seineMeereshöhe beträgt 3483 Par. Fuss.